“Tag des kaputten Fahrrads” war ein voller Erfolg

Von Carina Spiess

Bild: Carina Spiess / bonnFM

Am Freitag, 08. Mai, kam die Fahrradwerkstatt des AStA in den Innenhof des Uni-Hauptgebäudes und bot dort Unterstützung zur Selbsthilfe bei allen Fragen und Macken rund um die Drahtesel der Studierenden.

Ungefähr ein Viertel des Innenhofs nahm die Fahrradwerkstatt, die sich ansonsten auf dem Hof des Mathematischen Instituts in Poppelsdorf befindet, am vergangenen Freitag ein, abgetrennt durch ein Absperrungsband. Dahinter warteten die beiden Schrauber Thore und Andre auf alte, kaputte und verrostete Fahrräder von Studierenden, um diese gemeinsam wieder auf Vordermann zu bringen. Bei schönstem Sonnenschein nahmen viele das Angebot an und reparierten mit Hilfe der beiden Fachmänner Reifen, Bremsen und alles, was an ihren Fahrrädern sonst noch nicht stimmte. Fabian, ein Student der Bonner Universität, kam mit kaputter Gangschaltung vorbei: “Das sind so Sachen, da traue ich mich zu Hause nicht alleine ran, weil mir das nötige Know-how fehlt. Da ist es natürlich super, hier auf Profis zurückzugreifen.”

Pilotprojekt schaffte einen guten Start

Die Veranstaltung zum “Tag des kaputten Fahrrads” zog sehr viele Hilfesuchende an, das Referat für Ökologie hatte vorher ausreichend Werbung gemacht. Steffi vom Öko-Referat glaubte auch, “dass viele einfach vorne unser Schild sehen und dann spontan vorbeikommen.” So hatten Thore und Andre den ganzen Tag gut zu tun, waren aber auch nicht überfordert. Alles in allem war dieses Angebot der Fahrradwerkstatt ein voller Erfolg. “Das war jetzt erst mal ein Pilotprojekt, um zu sehen wie es anläuft und auch, um der Uni zu zeigen, wie toll das Angebot angenommen wird.”, äußerte sich Clara vom Referat für Ökologie. Dies sei wichtig, um das Projekt rund um die Fahrradreparatur für Studierende auch langfristig am Laufen zu halten.

Fahrradwerkstatt durchgängig offen für Studierende

Die “Selbstreparierwerkstatt” ist seit circa einem Jahr ein permanenter Service des AStA. Bis das so war, habe es aber ungefähr fünf Jahre gedauert, so Clara vom Öko-Referat: “Die Initiative kam von der Grünen Hochschulgruppe und dem Referat für Ökologie”, es habe aber einige Hürden auf dem Weg gegeben. In einem kleinen Raum über den Hof des mathematischen Instituts, Endenicher Allee 60, arbeiten Thore und Andre jetzt also festangestellt. Von Montag bis Freitag ist die Fahrradwerkstatt mittags geöffnet, im Semester kommen bis zu 30 Leute am Tag mit ihren Fahrrädern vorbei und reparieren unter Anleitung ihre Fahrräder. Das Besondere: Man bezahlt nichts für den Arbeitsaufwand der Schrauber, nur die Kosten für Ersatzteile müssen übernommen werden. Bei so einem tollen Angebot kann man nur hoffen, dass es weiter von so vielen Studierenden wahrgenommen wird.

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