Pleitenserie der Baskets hält an

Am achten Spieltag des Eurocups haben die Telekom Baskets Bonn mit 88:93 (22:31, 18:15, 20:23, 28:24) gegen Olimpija Ljubljana verloren. Vor 3.200 Zuschauern im Telekom Dome war es die wettbewerbsübergreifend neunte Niederlage in Serie. Topscorer der Bonner war Tadas Klimavicius mit 25 Punkten und elf Rebounds. Nach durchwachsenen 35 Minuten konnten die Baskets erst am Ende des Spiels überzeugen. Die Aufholjagd kam allerdings zu spät und ein Weiterkommen in die nächsten Runde des Eurocups ist nun nicht mehr möglich.

Verschlafener Beginn

Die Anfangsphase des Spiels war geprägt von vielen Unkonzentriertheiten der Baskets im Angriff und lascher Verteidigung. So führte Ljubljana bereits nach drei Minuten mit sieben Punkten (7:14). Dabei bekamen die Bonner vor allem den Center der Slowenen Sava Lesic nicht unter Kontrolle. Zwar kamen die Baskets durch einen Dreier von Dirk Madrich in der sechsten Minute wieder auf sechs Punkte heran (14:20), doch durch eine Trefferquote von 90 Prozent innerhalb der Zone zog Ljubljana bis zum Ende des ersten Viertels auf elf Punkte davon (22:31).

Hektik und viele Fouls prägten den Anfang des zweiten Spielabschnittes. In den Angriff der Baskets schlichen sich wieder viele Ballverluste ein und Ljubljana konnte durch einfache Fast Breaks punkten (13.Minute, 24:35). Besonders Jimmy McKinney und Klimavicius sorgten dafür, dass Bonn sich wieder in die Partie kämpfte. Ein 7-0-Lauf gekrönt durch einen Tip Dunk von Madrich brachte die Baskets wieder auf fünf Punkte an die Slowenen heran (18.Minute, 36:41). Mit einem 40:46 ging es dann in die Halbzeit.

Bild: Sebastian Derix

Bild: Sebastian Derix

Aufholjagd kommt zu spät

Zu Beginn des zweiten Spielabschnittes konnten die Hausherren durch Punkte von Michal Chylinski und Klimavicius den Rückstand auf zwei Punkte verkürzen (21.Minute, 44:46). Im Folgenden wurden die Baskets dann allerdings wieder vom Wurfpech verfolgt. Ljubljana zog, vor allem durch Punkte von Ronalds Zakis und Miha Lapornik, auf zehn Punkte davon (25.Minute, 48:58). Bis zum Ende des Viertels entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, dabei kamen die Baskets jedoch nicht näher an die Slowenen heran (60:69).

Ljubljana eröffnete das letzte Viertel mit zwei Dreiern in Folge und baute die Führung auf 15 Punkte aus (60:75). Im Angriff lief bei den Baskets nichts zusammen und beim Stand von 66:84, fünf Minuten vor Schluss, schien die Partie gelaufen. Doch dann besinnten sich die Bonner wieder ihrer Stärken, die Verteidigung wurde intensiver und im Angriff fiel jeder Wurf. Ein Dreier von Florian Koch und zwei Punkte von Rotnei Clarke brachte die Baskets auf zwei Punkte heran (39.Minute, 82:84). Zum Sieg sollte es allerdings nicht mehr reichen. Bonn verlor zwei wichtige Bälle und Ljubljana konterte eiskalt. Am Ende verloren die Baskets mit 88:93.

Bild: Sebastian Derix

Bild: Sebastian Derix

Erst in der Schlussphase aufgewacht

Der Sieg von Ljubljana war durchaus verdient, so Baskets Trainer Mathias Fischer nach dem Spiel. Erst in den letzten fünf Minuten sei seine Mannschaft aufgewacht und habe gezeigt was in ihr steckt. Allerdings seien 14 Ballverluste über das gesamte Spiel immer noch viel zu viel, so Fischer weiter. Zufrieden zeigte er sich über das Rebound-Verhalten. Die Baskets holten insgesamt zehn Rebounds mehr als die Slowenen. Darauf aufbauen müssen die Bonner bereits am Sonntag in der Beko BBL, dann geht es nämlich um 17 Uhr im Telekom Dome gegen die Baskets aus Oldenburg.

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