Siegesserie gerissen

Von Sebastian Derix

Es war klar, dass die Siegesserie der Telekom Baskets irgendwann enden würde. Dass dies in Ulm geschehen würde, war nach zwanzig Spielminuten noch nicht abzusehen. Die Bonner führten zur Halbzeit mit zehn Punkten. Dann fehlte auf einmal das Glück aus der Distanz. Kurz vor Schluss fing Ulm die Baskets noch ab (82:77).

Foto: Sebastian Derix

Anders als zuletzt kamen die Baskets in Ulm gut ins Spiel. Von Beginn an waren sie hellwach. Das Selbstvertrauen aus dem Last-Minute-Sieg in Italien unter der Woche tat sein übriges. Bonn hatte das Spiel schnell in der Hand. Ulm mühte sich, um den eigenen Rückstand nicht zu groß werden zu lassen. Kurz vor der Halbzeit legten die Baskets aber einen furiosen 11:0-Lauf aufs Parket. Mit 46:36 ging es in die Pause.

Kein einziger Dreier mehr

Die zweite Halbzeit sah dann einen Korb, der für Dreier der Bonner vernagelt war. Kein einziger Distanzschuss traf in den zweiten zwanzig Minuten sein Ziel. Zudem verlegten sich die Baskets immer mehr auf Einzelaktionen. Viele Angriffe wurden nicht konzentriert zu Ende gespielt. Fünf Minuten vor Schluss musste mit Geno Lawrence Bonns bester Vorlagengeber mit fünf Fouls vom Feld. Bis dahin hatte er acht Assists gegeben. In den Schlussminuten kamen dann einige Unkonzentriertheiten und unnötige Ballverluste dazu. Eine Minute vor Schluss setzte Ulm sich dann entscheidend ab, die Gäste konnten nicht mehr kontern.

Veikalas mit 15 Punkten

Bester Bonner Schütze war Benas Veikalas. Er machte 15 Punkte. Sein litauischer Landsmann, Tadas Klimavicius, war für 14 Zähler verantwortlich. Mit Ryan Brooks (11), Angelo Caloiaro (11) und Mickey McConnell (10) punkteten drei weitere Basketsspieler zweistellig.

Am Dienstag fahren die Baskets Richtung Strasbourg. Mittwochabend steht dort wieder Eurocup auf dem Programm. Nächsten Samstag empfangen die Bonner dann Trier im Telekom Dome. Hochball ist um 20.30 Uhr.

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