The Nights Watch: Game of Thrones Staffel 8 – Drachen und Wölfe
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The Nights Watch: Game of Thrones Staffel 8 – Drachen und Wölfe

Ab dem 15. April läuft die letzte Staffel Game of Thrones, exklusiv auf Sky. Jeden Montag um 3 Uhr morgens schauen wir die neue Folge und fassen sie für euch zusammen. Achtung: Spoilers are coming!

Die letzte Staffel von Game of Thrones – das ist schon eine Hausnummer. 8 Staffeln lang hat HBO immer noch einen drauf gesetzt und eine Serie geschaffen, die es so vorher noch nicht gab. Ein Universum und Charaktere entwickelt, dass alleine auf Facebook eine Fanbase von 22 Millionen Menschen hat. Und all das geht jetzt zu Ende.
Aber bevor wir starten, hier nochmal ein paar Hardfacts, um auf dem aktuellen Stand zu sein:

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Jon Snow und Daenerys Targaryen sind mit ihrem Gefolge, unter anderem Ser Davos und Tyrion Lannister, auf dem Weg nach Winterfell. Außerdem hatten sie Sex auf einem Boot, so viel zum Thema Privatsphäre. In Winterfell warten Sansa, Arya und Bran Stark, die eben erst Petyr Baelish zum Tode verurteilt haben. Bran hat außerdem mit Samwell Tarly herausgefunden, dass Jon Snow eigentlich gar nicht Jon Snow ist, sondern Aegon Targaryen, der Sohn von Lyanna Stark und Rhaegar Targaryen. Das macht ihn zu Daenerys Neffen und den Sex zu Inzest – ups. Apropros Inzest: Cersei Lannister ist schwanger von Jamie Lannister und hat sich dazu entschieden ihr Wort zu brechen, den Menschen im Norden zu helfen. Da das für Jamie moralisch verwerflicher zu sein scheint, als Sex mit seiner Zwillingsschwester zu haben, hat er sich entschieden King’s Landing zu verlassen und ist ebenfalls auf dem Weg nach Winterfell. Dort wird er das erste Mal auf Bran treffen, nachdem er diesen in der ersten Staffel aus dem Fenster geworfen hat. Ach ja und der Night King hat natürlich noch einen Drachen von Daenerys und ist mit seiner Armee durch die Mauer gebrochen. Zusammenfassend lässt sich also vor allem sagen: es ist kompliziert in Westeros zu Beginn der finalen Staffel. Los geht’s!

Achtung: Der nachfolgende Text enthält Spoiler

Es ist drei Uhr morgens und sehr pünktlich legt der extra geschaffene Sender Sky Atlantic Thrones HD mit der neuen Folge Game of Thrones los. Die Folge beginnt mit einem neuen, fancy Vorspann, der schon ein wesentliches Upgrade zum alten zu sein scheint, er ist nämlich sehr detailliert. Man sieht die zerstörte Mauer, der Fokus liegt mehr auf dem Inneren der Festungen und auch die generelle Optik wurde aufpoliert. Doch nicht nur das! Man sieht, wie sich Eis von der Mauer ins Landesinnere vorarbeitet und ich würde schätzen, dass es da jede Woche ein Update geben wird. Das Geld hat sich bestimmt gelohnt für sechs Folgen.
Zu Beginn der ersten Szene kommen Jon, Dany und ihr Gefolge in Winterfell an. Beobachtet werden sie dabei von Arya, die in der ersten Reihe steht, unbemerkt von den Reisenden. Die Charaktere werden nach und nach durch die Tore von Winterfell geführt und die Anwohner sind sichtlich unbeeindruckt von Daenerys. Als dann aber die Drachen ankommen, geraten die Menschen aus Winterfell vor allem in Panik , nur Arya nicht. Ihre Reaktion, eindeutig Bewunderung, konnten wir bereits in dem von HBO veröffentlichten Trailer sehen. Ebenso wie die von Sansa, der das “WHAT THE FUCK” ins Gesicht geschrieben steht.

Es ist kalt im Norden

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Als Jon und Dany in Winterfell ankommen, sehen wir direkt zwei unterkühlte Begrüßungen. Bran ist im Three Eyed Raven Modus und zeigt überhaupt keine Emotionen, während Sansa sehr unterkühlt auf Dany reagiert. Als wäre der Winter im Norden nicht schon kalt genug. Um das auszugleichen setzt Dany direkt noch einen drauf und teilt ganz Winterfell mit, dass Drachen genau das fressen, worauf sie Lust haben. Doch nicht nur Dany kriegt Sansa’s eisige Stimmung zu spüren, auch Tyrion und Jon kriegen ihr Fett weg. Sansa ist nicht in der Stimmung für eine neue Königin und mit der alten rechnet sie gar nicht erst.

Besagte alte Königin, Cersei, sitzt relativ komfortabel in King’s Landing, als sie von dem Sturz der Mauer erfährt. Euron Greyjoy bringt ihr ihre neue Armee, die Goldene Kompanie. Abgesehen von der Tatsache, dass diese ihre Elefanten nicht mitgebracht haben, ist Cersei zufrieden genug um Euron endlich ranzulassen. Außerdem im Gepäck: Yara Greyjoy. Die ist zwar in ihren ersten fünf Screen-Minuten noch Gefangene, wird aber eigentlich auch direkt von Theon Greyjoy gerettet. Nachdem sie ihm eine Kopfnuss zur Begrüßung verpasst hat. Damit sind dann auch so ziemlich alle Charaktere wieder eingeführt und die Folge kann dann endlich mit der richtigen Handlung beginnen.

Schöne Bilder und sehr viel Comic Relief

Yara und Theon fliehen also, relativ unspektakulär muss man dazu sagen, und Theon entscheidet sich nach Winterfell zurückzukehren, während Yara die Iron Islands erobern möchte – frei nach dem Motto “Alles meins”. Dany und Jon reiten die verbleibenden zwei Drachen, weil diese nicht genug gegessen haben. Zumindest ist das der Vorwand um Jon Snow einen Drachen fliegen zu sehen, von dem er anfangs fast runterfällt. Nur eine der vielen Stellen, die von Comic Relief gezeichnet sind. Der Comic Relief zieht sich nämlich leider durch die komplette Folge, angefangen bei Tyrion’s Witzen über Eier, über die Beleidigungen des Hounds bis hin zu Samwell Tarly, der die Treppe der Krypta runterfällt, als er Jon Snow von seiner wahren Familiengeschichte erzählen will. Man fragt sich leider wirklich, was diese ganzen Auflockerungsmomente sollen. Wir kennen Game of Thrones doch in düster, warum wird da jetzt so eine Disney Show draus gemacht? Muss der Drache eifersüchtig gucken, wenn Jon und Dany sich küssen? Letztendlich scheinen die Witze aber nur eine oberflächliche Humorebene aufzumachen, denn unter der Fassade bröckelt so einiges bei Game of Thrones.

Unglückliche Menschen in einer endenden Welt

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Die Problematik zwischen Jon und Dany wird immer wieder angerissen und je nach Charakter unterschiedlich wahrgenommen. Während Tyrion, Varys und Davos der Meinung sind, dass die beiden heiraten sollten, um Westeros zusammenzuhalten, ist Sansa überzeugt, dass nicht alle Banner gekommen sind, weil Jon seine Krone an Daenerys abgetreten hat und wirft ihm blinde Verliebtheit vor. Doch Jon hat auch so schon genug Probleme: gegen Ende der Folge erfährt er nun endlich die Wahrheit über seine Eltern und die gefällt ihm gar nicht.
In King’s Landing hingegen verspricht Euron einer ziemlich einsamen Cersei ein Kind zu machen. Cersei fängt fast an zu heulen und reagiert mit Wein und einem Mordauftrag an Bronn, der das “Problem” mit ihren Brüdern lösen soll.
Es wird also viel angeteast in der neuen Staffel und wir können uns so langsam ein Bild machen, was in den kommenden Folgen so passieren wird.

Schöne Aussichten

Tormund und Beric treffen gegen Ende der Folge im Hause Umber auf Ed, den Kommandant der Night’s Watch. Und nicht nur auf den, nein, auch auf den kleinen Ned Umber, der mit Gliedmaßen an der Wand hängt, natürlich im White Walker Stil in einem Muster angeordnet. Der fängt prompt an zu schreien und löst einen kleinen Herzinfarkt aus – danke für’s Wecken.

Ganz zum Schluss passiert natürlich noch das, was bereits oben angeteast wurde: Jamie Lannister kommt in Winterfell an und die erste Person die er sieht, ist Bran Stark im Rollstuhl.
Und damit endet die Folge auch bereits nach 50 Minuten, die sich selbst um drei Uhr morgens eher wie zehn angefühlt haben. Wirklich was passiert ist irgendwie nicht, es war halt die klassische Einstiegsfolge: Alles was wir bereits wussten wurde nochmal aufgegriffen und die Charaktere mit ihrer Storyline wurden wieder eingeführt. Das wäre eigentlich völlig in Ordnung, wir haben schließlich fast zwei Jahre auf die neue Staffel gewartet, da kann man schon mal was vergessen, ABER wir haben ja nur sechs Folgen.
Aber der Trailer für die nächste Folge verspricht einiges: Jamie Lannister vor Gericht, noch mehr Drama zwischen Sansa und Dany UND das Battle of Winterfell, das als längste zusammenhängende Kampf-Sequenz in der Film- und Fernsehgeschichte angekündigt wurde. Wir sind gespannt.

Die 8. Staffel Game of Thrones läuft ab dem 15. April exklusiv auf Sky Atlantic Thrones HD und auf Sky Ticket, Sky Go und Sky Q.

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