Zweite Niederlage im Eurocup

Von Sebastian Derix

Foto: Sebastian Derix

Im Eurocup haben die Bonner einen klassischen Fehlstart hingelegt – allerdings gegen starke Gegner. In Bamberg setzte es am Ende eine Niederlage mit 25 Punkten. Den direkten Vergleich hier noch zu holen, dürfte utopisch sein. Bester Bonner Werfer war Geno Lawrence mit 19 Punkten.

Hausherren mit dem besseren Start

Es war wie so häufig in dieser Saison: Die Telekom Baskets kamen zunächst nicht recht ins Spiel. Bamberg war dagegen sofort in der Partie. Eugene Lawrence nahm dann aber das Heft in die Hand und blies zur Aufholjagd. Neun von neun Baskets-Punkten kamen vom Bonner Aufbauspieler (11:9). Kein einziger Versuch ging bis dahin daneben. Es war jetzt ein offenes Spiel. Erst zum Viertelende gelang es den Hausherren wieder, sich einen deutlicheren Vorsprung zu erarbeiten (23:15).

Mit einem 5:0-Lauf starteten die Brose Baskets dann auch ins zweite Viertel. Bonns Coach Mathias Fischer nahm die Auszeit. Mickey McConnell und Ryan Brooks ließen es danach per Alley Oop im Bamberger Korb krachen. Bamberg aber ließ sich nicht beirren. Das Team von Coach Andrea Trinchieri legte einen Gang zu. Bonn bekam Probleme (34:20). Die Baskets spielten in dieser Phase ihre Systeme in der Offense nicht aus. In der Defensive machten sie es ihren Gegnern dafür zu leicht. Tony Vroblicky netzte für Bonn mit der Schlusssirene ein (55:39).

Bamberg zu stark

Coach Fischer wird in der Halbzeit eine Fahne mit riesiger “Defense”-Aufschrift geschwungen haben. Genutzt hat es zunächst nicht viel. Bamberg machte da weiter, wo es aufgehört hatte. Immerhin schafften es die Gäste in der Offense, den Rückstand nicht größer werden zu lassen (65:50). Zum Ende des Viertels verloren sie aber etwas den Überblick und gaben den Ball zu leichtfertig ab. Bamberg Brad Wanamaker bestrafte das mit einem Dreier gegen die Sirene zum 81:60.

Die Bonner drohten jetzt endgültig, jegliche Kontrolle zu verlieren. Coach Fischer nahm noch einmal eine Auszeit, um seine Mannschaft daran zu erinnern, nicht immer den gleichen Spielzug zu versuchen und damit zu scheitern. Dass sie es können, ließen die Bonner in der Folge immer wieder aufblitzen. Dennoch hatten sie an diesem Abend keine Chance, das Spiel zu gewinnen. Elias Harris sorgte dafür, dass Bamberg ein dreistelliges Ergebnis auf der Uhr hatte. Andreas Obst legte aus der Ecke für drei nach. Mit zwei Freiwürfen stellte Mickey McConnell dann den Endstand her (104:79).

Lawrence produziert, vor allem in Halbzeit eins

Bester Bonner Schütze war Geno Lawrence mit 19 Punkten. 17 davon erzielte er in der ersten Halbzeit. Er gab außerdem vier Assists, verlor aber auch vier mal den Ball. Benas Veikalas und Angelo Caloiaro zeichneten für je 13 Punkte verantwortlich. Caloiaro holte zudem sechs Rebounds.

Am Samstag geht es für Bonn in der Liga weiter. Dann müssen die Baskets zum Aufsteiger BG Göttingen. Hochball ist hier um 18.30 Uhr.

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