Baskets kassieren erste Heimniederlage der Saison

Pfiffe gegen die eigene Mannschaft gab es im Telekom Dome selbst in der vergangenen Saison nur selten. Nach der Pleite gegen den Tabellenvorletzten aus Braunschweig waren die Unmutsbekundungen der Bonner Anhänger dagegen nicht zu überhören. Vorausgegangenen war eine Leistung der Telekom Baskets, die vor allem in der Defensive keinen Sieg verdient gehabt hätte. Folgerichtig stand am Ende ein 91:93 auf der Anzeigetafel.

Foto: Sebastian Derix

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Zu keiner Zeit war es den Hausherren gelungen, Braunschweigs Center Geoffrey Groselle in den Griff zu bekommen. Nach Belieben dominierte er unter den Brettern und ließ sowohl Julian Gamble, als auch Filip Barovic ein ums andere Mal reichlich alt aussehen. Vom jungen Johannes Richter mal ganz zu schweigen. Apropos schweigen: Auch auf der Pressekonferenz nach dem Spiel herrschte weitgehend Sprachlosigkeit. Viel mehr als “Wir haben einfach schlecht verteidigt” war weder Yorman Polas Bartolo, noch Chefcoach Predrag Krunic zu entlocken.

Genau das soll am Dienstagabend besser werden. Dann treten die Baskets beim schwedischen Meister an. Mit einem Sieg wäre der Einzug in die nächste Runde des Europapokals perfekt. Im Heimspiel gewannen die Baskets mit 85:76. Auch in der Vorbereitung hatten sie die Södertälje Kings im polnischen Torun besiegt – damals mit 76:63.