Baskets zeigen Würzburg die Grenzen auf

Bild: Sebastian Derix/bonnFM

15. Sieg im 17. Heimspiel. Vor 4.850 Zuschauern im Telekom Dome feierten die Telekom Baskets Bonn beim Nachholspiel des 19. Spieltags einen nie gefährdeten 101:84-Sieg (31:16, 23:16, 26:29, 21:23) gegen s.Oliver Würzburg. Insgesamt erzielten fünf Baskets-Spieler Punkte im zweistelligen Bereich. Yorman Polas Bartolo überzeugte mit 21 Punkten. Julian Gamble legte ein Double-Double mit 16 Punkten und zehn Rebounds auf. Durch den Sieg festigt die Mannschaft von Trainer Pedrag Krunic den siebten Tabellenrang.

Mit einer hohen Intensität starteten beide Teams in die Partie. Durch einen druckvollen Korbleger erzielte Yoman Polas Bartolo in der zweiten Minute die erste Führung für die Baskets (4:2). Der Guard zeigte von Beginn an wieder seine sehr starke Defense und erhöhte in der dritten Minute zur 10:4-Führung für die Hausherren. Gäste-Trainer Dirk Bauermann sah sich gezwungen, die erste Auszeit der Partie zu nehmen, da sein Team überhaupt nicht in die Partie fand. Auf die Punkte der Würzburger fanden die Baskets stets die richtige Antwort, so erhöhte Bartolo die Führung der Baskets durch einen Dreier auf dreizehn Punkte (5.Minute, 21:8). Nach einer weiteren Auszeit des ehemaligen deutschen Nationaltrainers zeigten sich die Würzburger in der Verteidigung stabiler und ließen die Hausheren nicht mehr zu einfachen Punkten kommen. Die Begegnung wurde etwas zerfahrener, nach einem Foul an Allstar Ryan Thompson erhöhte dieser von der Linie auf 29:12 für die Rheinländer (9.Minute). Mit einer 31:16-Führung gingen die Baskets in das zweite Viertel.

Bild: Sebastian Derix/bonnFM

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Die Baskets kamen in Fahrt

Der Matchwinner vom Spiel gegen Rasta Vechta, Ojar Silins, versenkte in der 12. Minute seinen ersten Dreier der Partie und erhöhte damit die Führung der Baskets auf 19 Punkte (41:22). Der Power Forward sorgte in der Offensive in dieser Phase der Partie für die meisten Akzente im Team der Bonner und erzielte von der Linie in der 14. Minute das 44:27. Statt den komfortablen Vorsprung nur zu verwalten gaben die Baskets weiter Gas und Bartolo erzielte von der Linie seine Punkte neun und zehn (48:27, 17.Minute). Bezeichnend für das Spiel der Würzburger war, das die Fans der Gäste dem Spielfeld bereits nach 18 Minuten den Rücken zukehrten und garnicht mehr hinsehen konnten. Die Bonner gingen mit einer 22-Punkte-Führung in die Kabine (54:32).

Nach der Pause behielten die Bonner die hohe Intensität aus dem ersten Durchgang bei. So sorgte Ken Horton in der 21. Minute mit zwei Punkten für einen 25-Punkte-Vorsprung der Hausherren (57:32). Nach einem 4:0-Lauf der Gäste zeigten die Bonner sofort wieder Zähne und Bartolo erzielte mit einem krachenden Dunking das 66:40 für die Hausherren (25.Minute). Gäste-Coach Bauermann zeigte sich sehr unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung und kassierte ein technisches Foul. Das schien seine Mannschaft in der Intensität etwas aufzuwecken und diese verkürzte auf 50:71 (27.Minute). Durch einen verrückten Buzzer Beater von Würzburger Jade Odum gingen die Baskets „nur“ mit einem 80:61-Vorsprung in den letzten Spielabschnitt.

Bild: Sebastian Derix/bonnFM

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Würzburg blieb ohne Chance

In diesem erzielten die Bonner erst nach etwas mehr als zwei Minuten die ersten Punkten des Abschnitts in Form von Bartolo von der Freiwurflinie (81:65). Obwohl die Würzburger zwischendurch wieder auf 14 Punkte herankamen, wollte keine richtige Spannung aufkommen. Dafür zeigten sich die Hausherren in der Offensive zu abgezockt. Gamble erzielte durch ein Drei-Punkte-Spiel in der 35. Minute eine 88:67-Führung für die Hausherren. Danach wechselten die Hausherren bunt durch und der Spielfluss ging abhanden. Am Ende stand ein nie gefährdeter 101:84-Sieg für die Baskets zu Buche.

Bereits am Mittwoch um 18:30 Uhr tritt Bonn zum Rückspiel im Achtelfinale des Europe Cup bei Kataja Basket in Finnland an. Nächsten Samstag kommt es um 20:30 Uhr im Telekom Dome zum Aufeinandertreffen mit medi bayreuth.

 

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