Reggae-Party Deluxe: Patrice im E-Werk Köln

Am 29.11. spielte Patrice im E-Werk in seiner Wahl-Heimatstadt Köln. Ein zwei-stündiges Spektakel ohne Verschnaufpause, dafür mit Soundclash. bonnFM war für euch vor Ort.

Der Reggae-Musiker Patrice veröffentlichte am 30.09.2016 sein inzwischen zehntes Album „Life’s Blood“. Derzeit tourt er durch Deutschland, Belgien und Frankreich. In seiner Musik finden sich neben den bestimmenden Reggae-Klängen auch Elemente aus Rap, Soul und Jazz. Am Dienstagabend spielte Patrice, inklusive seiner Band, mit seinen neuen Songs im Gepäck im E-Werk in Köln.

Eine starke Vorband und eine tolle Show…

Als Vorband spielte ab 20 Uhr der britische Songwriter Jake Isaac. 2017 begibt sich dieser mit seinem ersten Studioalbum auf Solo-Tour und wird auch in neun deutschen Städten spielen. Über eine halbe Stunde überzeugte er das Publikum also nun im Voraus schonmal für sich.
Nach kurzem Umbau kam dann um 21 Uhr Patrice unter dem Jubel von etwa 1500 Fans auf die Bühne. Und dort blieb er eineinhalb, wie im Flug vergehende Stunden lang – ohne eine einzige Pause zwischen den Songs zu machen, oder auch nur einen Schluck Wasser zu trinken. Zwar war das Publikum anfangs noch etwas verhalten und reagierte nur zögerlich auf Animationsversuche der Musiker, doch im Laufe des Konzerts tauten die Konzertbesucher immer weiter auf. Ausgelassen und entspannt wurde getanzt und die Texte mitgesungen.

…mit grandiosem Finale

Nach dem regulären Konzert stimmte das Publikum statt der üblichen Rufe nach einer Zugabe in den Refrain des Patrice-Songs „Soulstorm“ ein. Den hatte Patrice als letzten regulären Song gespielt. Doch statt einer gewöhnlichen Zugabe tauchte Patrice mit seinem DJ plötzlich hinter dem eigenen Publikum auf und lieferte sich einen Soundclash mit seiner Band, die auf der regulären Showbühne geblieben war. Wie bei einem Soundclash üblich, spielten und sangen also die sich gegenüber stehenden Parteien abwechselnd. Dabei wurden beispielsweise Bob Marley-Songs adaptiert und eigene Stücke neu interpretiert. Das Publikum entschied jede Runde durch die Stärke des Applauses. Über eine halbe Stunde duellierten sich auf diese Art Band und Künstler miteinander. Ein fantastischer Abschluss für ein gelungenes Konzert!

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