Kuchen im Keller – Geheimtipp Cafete

Neben dem „Cafeleven“ in der Nassestraße und dem „Café Campo“ in der Mensa am Campus Endenich gibt es zumindest für die Studierenden der Geographie noch eine weitere Anlaufstelle für ein Getränk oder Snack zwischendurch. Die „Cafete“. bonnFM hat sie für euch besucht und mit einer Leiterin des Cafés gesprochen.

bonnFM: Kannst du dich und die „Cafete“ kurz einmal vorstellen?

Franziska: Ich bin Franziska. Ich studiere Geographie und Englisch auf Lehramt. Und ich leite mit zwei anderen Studierenden aus der Geographie die „Cafete“. Das ist ein kleines Café im Keller des Geographischen Instituts, das studentisch geführt ist.

Franziska ist eine der LeiterInnen der Cafete
Bild: Christoph Liedel / bonnFM

bonnFM: Was hat die „Cafete“ alles im Angebot?

Franziska: Alles mögliche. Zum Beispiel Kaltgetränke von Saft über Schorle und Cola, zu Mate oder Kaffee und Tee, aber auch belegte Brötchen, vegane und nicht vegane Waffeln und Schokoriegel. Ja, eigentlich alles mögliche.

„Da kann man sich auch mal hinsetzen und stundenlang Projektarbeit machen“

bonnFM: Was ist den bei euren Besuchern besonders beliebt?

Franziska: Tatsächlich werden die veganen Waffeln immer beliebter, die wir Dienstags haben. Montags und Mittwochs haben wir auch noch Kuchen, der geht auch immer sehr schnell weg und jetzt seit neuestem haben wir ChariTea, der auch sehr gut weg geht.

bonnFM: Würdest du sagen, die „Cafete“ ist eher so wie ein normales Café oder wie unterscheidet ihr euch davon?

Franziska: Nein, wie ein normales Café würde ich jetzt nicht sagen, weil auch viele Leute mehrere Stunden sitzen bleiben, ohne einen Kaffe zu trinken oder so. Und in einem Café besteht ja schon eher der Zwang, nochmal etwas zu kaufen, nochmal etwas zu bestellen. Das ist hier nicht so. Da kann man sich auch mal hinsetzen und stundenlang Projektarbeit machen und nur einen Kaffee trinken.

bonnFM: Eure Gäste sind ja sicherlich vor allem Geographiestudierende. Aber kommen hier auch andere vorbei?

Franziska: Ja, hauptsächlich sind Studierende der Geographie hier, aber auch viele von Medizin oder Mikrobiologie und natürlich die Profs aus dem GIUB (Geographisches Institut der Universität Bonn, Anm. d. Red.) und auch viele Bauarbeiter tatsächlich, die hier immer mal zwischendurch arbeiten.

„Immer dem Waffel- oder Kuchenduft folgen“

Für viele auch ein Raum zum Lernen Bild: Christoph Liedel / bonnFM

bonnFM: Du meintest, ihr seid hier mehrere, die die „Cafete“ leiten und arbeiten. Kann hier jeder mitmachen?

Franziska: Wir mögen es schon gerne, wenn es Leute aus der Geographie sind, weil man die Leute dann auch kennt und einen besseren Überblick hat. Aber im Prinzip kann jeder mitmachen und einfach am Anfang des Semesters zur Schichtvergabe kommen. Und dann muss man noch ein Gesundheitszeugnis haben oder noch machen und dann kann eigentlich jeder mithelfen.

bonnFM: Kannst du für Leute, die nicht aus der Geographie kommen, kurz beschreiben, wie man zu euch kommt?

Franziska: Das Geographische Institut ist an der Meckenheimer Allee. Man kann es ganz gut erkennen, an den „Zebrastreifen“ außen dran. Dann in den Haupteingang rein, die Treppe runter und im Keller einfach nach links, immer dem Waffel- oder Kuchenduft folgen.

bonnFM: Wann habt ihr geöffnet?

Franziska: Wir machen jeden Morgen um 9:30 Uhr auf und schließen um 16 Uhr, außer freitags, da um 14 Uhr, weil freitags sowieso nicht so viel los ist.

bonnFM: Kann man euch auch online finden?

Franziska: Auf Facebook haben wir eine Seite, die heißt auch „Cafete“.

Die “Cafete” bietet beste Preise und ein vielfältiges Angebot Bild: Christoph Liedel / bonnFM

Wer nun Lust hat, diesen Geheimtipp einmal selbst auszuprobieren, kann das unter der Woche im Keller des Geographischen Instituts tun. Das Gebäude befindet sich an der Meckenheimer Alle 166 (gegenüber des Poppeldorfer Schlosses). Aber Achtung der Eingag zur Geographie befindet sich an der Seite!
Auf Facebook findet ihr die Cafete hier.