Die Schönste Zeit ist auch einmal vorbei…

…denn Bosse hat seit gut zwei Wochen sein neues Album auf dem Markt. Das sechstes Studioalbum des Popmusikers heißt Engtanz und er selbst bezeichnet es als „Ende seiner Jugend“. Aber was kann man von dem neuen Album erwarten?

Seit mehr als 15 Jahren macht Axel Bosse nun Musik. Seinen ersten Plattenvertrag unterschrieb er bereits mit 17 Jahren. Der große Durchbruch gelang ihm schließlich vor knapp drei Jahren mit seinem Album Kraniche, welches Goldstatus erreichte. Bei vielen schaffte er es ins Gehör mit seiner Hitsingle „Schönste Zeit“, die wie sein Album 2013 veröffentlicht wurde. Im selben Jahr gewann er den von Stefan Raab veranstalteten Bundesvision Song Contest und konnte sich dort gegen namenhafte Gegner wie McFitti und Johannes Oerding durchsetzten. Nun ist er zurück mit einem neuen Album und einer dazugehörigen Tour.

Ein Album zum Ende seiner Jugend

So beschreibt Bosse selbst sein Album. Er ist Mitte 30, Vater und merkt jeden Tag, dass er auch nicht jünger wird. Deswegen spiegeln viele Songs auf dem neuen Album auch seine Persönlichkeit wider: Er reflektiert sein Leben und sein eigenes Inneres. Herausgekommen ist ein Album zum Tanzen, aber auch zum Nachdenken. Lässige Popmusik mischt sich mit melancholischen Tönen, die bereits nach kurzem Hören Lust auf mehr machen.

Er hat sich bewusst dagegen entschieden ein Folgealbum von Kraniche zu produzieren und konzentrierte sich dafür mehr darauf in sich selber zu hören und aufzuschreiben, was ihn beschäftigt. Dies hat er meiner Meinung nach geschafft. Man kauft ihm beim Hören der Songs ab, dass er älter wird und mehr über gewisse Dinge nachdenkt. Dennoch hört man das Typische für Bosse heraus. Seine Stimme ist einfach unverkennbar und hat seine ganz eigene Stimmfarbe. Produziert wurde das Album, wie bereits auch Kraniche, von Philipp Steinke.

Duo Bosse/Steinke auch mit diesem Album erfolgreich

Das Album Engtanz stieg direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts ein, konnte dort aber nur eine Woche verweilen. Dies ist die höchste Chartplatzierung für ein Album von Bosse. Die Tour zum Album war bereits vor Erscheinung restlos ausverkauft. Wer also Tickets hat, kann sich freuen. Diejenigen, die keine haben, können ihn aber auf einigen Festivals, wie dem Hurricane und Southside, bewunden. Bis dahin heißt es fleißig Album hören, denn es lohnt sich wirklich.

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