Pistors Fußballschule: Ein Fußballabend in „Sportschau Club“-Atmosphäre

Bild: Tom Bayer/WDR2

Am 23.01. machte die WDR2-Show „Pistors Fuballschule“ im Bonner Brückenforum Halt. Ein zweistündiger Ritt durch Anekdoten aus der Geschichte der Bundesliga, ihrer Vereine und Spieler. Zusätzlich zu Gast waren Peter Neururer und, wenn auch nur passiv, natürlich bonnFM.

Noch bis zum 08.02.2017 tourt Sven Pistor, seines Zeichens WDR2-Moderator und Bundesligaspezialist, mit „Pistors Fußballschule“ durch NRW. Ebenfalls mit von der Partie ist WDR2-Reporter Burkhard Hupe, der die Show mit historischem Bundesliga-Fachwissen bereichert. Zusätzlich gesellt sich in jeder Show ein Bundesliga-Promi zu den beiden WDR2-Sportexperten dazu. Im Brückenforum übernahm diesen Gastauftritt der ehemalige Trainer Peter Neururer.
Aber was hat man sich eigentlich unter einer Fußball-Show vorzustellen, die weder ein bestimmtes Spiel präsentiert, noch über aktuelle Geschehnisse des Sports diskutiert? bonnFM versucht euch das Konzept von „Pistors Fußballschule“ anhand des Tour-Stopps in Bonn zu entschlüsseln.

Eine Lehrstunde der unterhaltsamen Art…

Mit einer familienfreundlichen Mischung aus Witz, interessanten Fakten, amüsierenden Anekdoten und einem Klassen-Quiz gewann Sven Pistor das Publikum des Brückenforums schnell für sich. Zunächst wurden die unterschiedlichen Fanlager der Bundesliga-Clubs sondiert – dem Grölen nach zu urteilen, überwogen die Anhänger des 1. FC Köln erwartbar deutlich – dann stellte Pistor seinen „Stundenplan“ für den Abend vor. In den Fächern Musik, Geschichte und Skandale der Bundesliga führte er durch die Show. Dazu kamen Interviews mit Gast Peter Neururer und ein Klassen-Quiz.
Mit Einspielern ikonischer Pressekonferenzen und Interviews rund um die Bundesliga und ihre Akteure gewann die Show zusätzlich an Wert.

… und einem Generationenduell im Klassenquiz…

In dem erwähnten Klassen-Quiz bat Pistor freiwillige Kandidaten aus dem Publikum zum Test ihres Fußballwissens auf die Bühne. In Halbfinale und Finale unterteilt bemühten sich jeweils zwei Kontrahenten um das Weiterkommen. Besonders unterhaltsam stellte sich dabei ein 13-jähriger Dortmundfan an, indem er das Publikum mit seiner Kompetenz völlig überraschte und sich gegen seinen deutlich älteren Gegner im Halbfinale mühelos durchsetzte, ehe er sich äußerst unselig im Finale geschlagen geben musste. Ebenfalls beeindruckt schenke Sven Pistor dem Jungen für seinen Einsatz als Trostpreis zwei Karten für die nächste Tour von „Pistors Fußballschule“, die nächstes Jahr statt finden wird. Mit dem Quiz-Finale endete auch die Show. Danach standen Sven Pistor und Burkhard Hupe im Foyer des Brückenforums noch für Fragen und Unterhaltungen mit dem Publikum zur Verfügung.

…gelingt ein unterhaltsamer Fußballabend.

Zusammengefasst lässt sich also festhalten, dass bei dieser Show jeder gut aufgehoben ist, der in lockerer Atmosphäre ein wenig Bundesligawissen sammeln möchte. Im Brückenforum bestand das Publikum, dem WDR2 Publikum entsprechend, aus Familien und Menschen Ü-40. Als spontane Geschenkidee für ein fußballbegeistertes Familienmitglied, oder einen Abend mit fußballverrückten Freunden eignet sich „Pistors Fußballschule“ daher besonders gut.