„Meine geilsten Bilder“ – Ausstellungseröffnung in der Fabrik45
Bild: Kristian Wiegand

„Meine geilsten Bilder“ – Ausstellungseröffnung in der Fabrik45

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Am Freitag fand unter dem Motto „Meine geilsten Bilder“ eine Ausstellungseröffnung in der Fabrik45 statt. bonnFM war vor Ort und hat sich die besondere Fotoausstellung, die nun schon zum dritten Mal stattfindet, angeschaut.

Jeder kennt das Problem im digitalen Zeitalter, man knippst hier und da tausende Fotos, tausende Erinnerungen, die dann in den Tiefen irgendwelcher Handyspeicher und Festplatten verschwinden. Einige von diesen Bildern sind vielleicht mehr als nur einfache Schnappschüsse und tauchen irgendwann durch Zufall wieder auf, um dann im besten Fall auch wirklich noch ausgedruckt und gesehen zu werden. Unter dem Motto „Meine geilsten Bilder“ geben die Begründer dieser besonderen Fotoausttellung, Kristian Wiegand, Gisela Hartmann, Verena Lammert und Daniela Schulz, genau solchen wiederentdeckten Schätzen zum dritten Mal einen Raum. Gemeinsam mit sechs Anderen stellen sie „ihre geilsten Bilder“ in der Fabrik45 in Bonn aus. Am Mittwoch war Kristian Wiegand schon zum Interview im bonnFM-Studio und hat über das Projekt und die aktuelle Ausstellung berichtet. bonnFM war nun bei der Ausstellungseröffnung dabei, hat mit den Besuchern gesprochen und sich selbst ein Bild gemacht.

„Ein tolles Konzept!“

 Viele der Besucher kennen das Projekt schon und sind wiedergekommen, andere sind zum ersten Mal da. Die Besuchergruppe ist bunt durchmischt, doch alle sind sich einig – tolles Konzept, tolle Location! In der Fabrik45 hat jeder Künstler, Hobby- oder Profifotograph, seine eigene Wand, die er individuell mit seinen Fotographien bestückt hat. Entstanden ist eine vielfältige Mischung von Landschaftsaufnahmen aus fernen Ländern über lokale Stadtszenen bis hin zu Stillleben und Porträts – für jeden ist etwas dabei. Manche Aufnahmen sind als spontane Schnappschüsse erkennbar, andere professioneller. Doch hinter jedem Bild steckt eine eigene Geschichte, die von den Fotographen auf Nachfrage gerne erzählt wird. Auch den Geschichten der verpassten Fotochancen wurde dieses Jahr eine Wand gewidmet. Momente, die nicht aufgenommen werden konnten und somit als Bilder im Kopf zurückbleiben.

Schnappschusskultur

Unsere digitale Handykultur unterstützt die sogenannten Momentaufnahmen und die spontane Fotographie. An vielen Aufnahmen geht man vorbei und denkt, „das hätte ich mit meinem Handy auch machen können“, „digitale Fotographie hat Fotographie demokratisiert“, sagt einer der Besucher – jeder kann inzwischen gute Fotos machen, jeder kann Fotograph sein. Doch am Ende geht es eben darum, ein Auge für schöne Motive zu haben und darum, im richtigen Moment abzudrücken.

Bis Sonntag, 18.00 Uhr, können die Bilder in der Fabrik45 noch bestaunt werden. Viele Bilder sind entweder im Original oder als Postkarte käuflich zu erwerben. Wer es an diesem Wochenende nicht mehr schafft, der darf sich aufs nächste Mal freuen. Die Ausstellung macht Lust auch die eigenen Fotoarchive mal wieder zu durchforsten und beim nächsten Mal vielleicht sogar selbst mitzumachen.

Genaue Infos zur Entstehung von „Meine geilsten Bilder“ findet ihr unter hier.

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