Wissensbissen 17: Über Anrufe ins Weltall und schwere Corona-Verläufe
Bild: bonnFM

Wissensbissen 17: Über Anrufe ins Weltall und schwere Corona-Verläufe

Wir sind zurück im Homeoffice. Diese Woche leider ohne Interviewgast, dafür aber mit einem Potpourri wissenschaftlicher Neuigkeiten.

Wasserfilter der Maya

Die Maya in Tikal haben schon vor 2000 Jahren erste Wasserfilteranlagen gebaut, das legt die Forschung von Wissenschaftlern der Uni Cincinatti, USA, nahe. In großem Stil konnten Sie so mehrere Zehntausende Einwohner mit Wasser versorgen.

Interferone und Corona

Forschende der Uni Paris und der Rockefeller Universität in New York haben zeitgleich einen Hinweis dafür gefunden, warum es bei einigen Menschen zu besonders schweren Covid-19 Verläufen kommt. Schuld daran sind Interferone, das sind Warnsignale des Körpers, die vor Viren schützen sollen. Genauer gesagt sind nicht die Interferone schuld, sondern eher, dass sie wegen Gendefekten oder Autoimmunerkrankungen nicht richtig arbeiten können.

Von Jägerinnen und Sammlern

In der Zeit der Jäger und Sammler gab es laut Randall Haas keine Geschlechter-basierte Arbeitsaufteilung. Er hat dazu Gräber von Jägerinnen in den Anden untersucht.

Voyager 2 nach Hause telefonieren

Sieben Monaten haben wir nichts von der Voyager 2 gehört. Kurz hinter Neptun brach der Funkkontakt ab, weil ein Teleskop in Australien kaputt war. Die NASA hat jetzt aber wieder Funkkontakt und es geht der Voyager 2 gut – sie hat gesagt Du sollst Dich nochmal bei Oma melden, wenn Du den Wissensbissen durchgehört hast.

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