Die US-amerikanische Band „Cage The Elephant“ ist derzeit auf ihrer großen “Neon Pill”-Tour. Am Donnerstag, den 20. Februar 2025, spielte sie eine mitreißende Show im Kölner Palladium.
Bevor Cage The Elephant die Bühne des Palladiums betraten, gab es noch ordentlich Frauenpower. Das Schwestern-Duo Girl Tones und die Rockband Sunflower Bean spielten als Opening Acts für die mit Spannung erwartete Band. Cage The Elephant gehören nämlich mittlerweile zu den Veteranen der Rockszene. Bereits 2006 wurde die sechsköpfige Band in Kentucky gegründet. 2024, nach fünf Jahren kreativer Pause, erschien mit „Neon Pill“ endlich das neue Album von Cage The Elephant. In Köln freuten sich die Fans sichtlich darauf, die Band nach langer Zeit endlich wieder live zu sehen. Auch Sänger Matt Shultz versicherte der Menge, dass die Band sie vermisst habe.
Cage The Elephant-Sänger Matt Shultz rockt das Palladium
Ansonsten verlor der 41-Jährige während des Konzerts eher wenige Worte und zeigte stattdessen, was für ein waschechter Entertainer er ist. Mit Beanie und Sonnenbrille sprang er ausgelassen auf der Bühne herum. In einem der wenigen ruhigen Momente des Abends reckte Matt Shultz triumphierend den Mikrofonständer in die Höhe. Das Publikum jubelte ihm dabei begeistert zu.
Zum hohen Wiedererkennungswert der Band trägt auch die markante Stimme des Frontmanns bei, die den ganzen Abend nicht an Kraft verlor. Mehr als 20 Songs gab die Band zum Besten, ohne sich eine Pause zu gönnen. Schlag auf Schlag erlebten die Fans eine musikalische Zeitreise durch die sechs Studioalben. Die Musik reicht von einer Mischung aus Alternative- und Garagenrock in “Back Against The Wall” über schnellen und aggressiven Punk in “Sabertooth Tiger” bis hin zu psychedelischen Elementen in “Neon Pill”.
Köln: Großer Abschluss mit “Come A Little Closer“
Die zweifachen Grammy-Preisträger aus den USA spielten stets energiegeladen und zeigten ihr Können an den Instrumenten. Matts Bruder Brad Shultz begeisterte an der Gitarre. Viel Applaus ernteten Cage The Elephant auch für den Track, der ihr erster großer Hit wurde. „Ain’t No Rest For The Wicked“ ist ein bluesiger Rocksong, der auch einen sozialkritischen Text über Armut und Kriminalität enthält.
Das Konzert endete mit den beiden wohl größten Songs von Cage The Elephant. Auf das nostalgische “Cigarette Daydreams” folgte das verträumte “Come A Little Closer“. Nachdem das Kölner Publikum den Song textsicher zu Ende gesungen hatte, verließ die Rockband die Bühne. Hoffentlich lassen sie sich beim nächstenMal nicht wieder so viel Zeit!
