Besuch vom Rektorat: Das war die 10. Sitzung des 42. Studierendenparlaments
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Besuch vom Rektorat: Das war die 10. Sitzung des 42. Studierendenparlaments

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Zwischen hohem Besuch, dem Blick auf die nächsten SP-Wahlen und der Hoffnung auf die langersehnte Uni-Card. So war die 10. Sitzung des 42. Studierendenparlaments online.

Pünktlich um 16:30 startet der erste Sprecher des 42. Studierendenparlaments Kay Frenken das Zoom Meeting. Im Verlauf der Sitzung wird auch das Rektorat erwartet.

Berichte aus dem AStA

Unter anderem beschäftigt sich der AStA im Moment mit seinem räumlichen Umzug, dazu gab es eine Begehung Nahe der Campo Mensa. Außerdem wird der AStA Lernraum jetzt nicht mehr von Ehrenamtler*innen beaufsichtigt. Der Schließdienst der Uni, der aus der ULB bekannt ist, wird jetzt auch die Aufsicht in den Räumen des AStA übernehmen.

Das Herzstück der Sitzung

Nun schalten sich Rektor Prof. Dr. Dr. h. c. Michal Hoch, der Kanzler Holger Gottschalk, die Prorektorin Dr. Karin Holm-Müller und der Prorektor Prof. Dr. Klaus Sandmann dem Zoom- Meeting zu. Es ist vorgesehen, dass die Gäste zunächst die Fragen beantworten, die ihnen das Studierendenparlament zukommen lassen hat.

Corona

Der ersten Fragen über Corona scheinen angesichts der neuen Lockdown Bestimmungen zum Großteil veraltet. Außerdem gibt es noch keine statistische Auszählung, ob das Studium durch Corona tatsächlich länger dauert. Die Befragungen der Studierenden ergab dennoch, dass ein Großteil der Studierenden ganz gut klarkommen in dieser außergewöhnlichen Zeit. Langfristig gesehen kann man aber noch nicht sagen, was sich ändert. Die Regelungen für Prüfungen aus dem Sommer gelten weiterhin, man hat also einen zusätzlichen Freiversuch bei einer nicht bestandenen Prüfung und man darf weiterhin kurzfristig von seiner Prüfung zurücktreten. Die Lernräume konnten erst vergleichsweise spät wieder öffnen, da auch der Schutz der Beschäftigten eine wichtige Rolle für das Rektorat spielt. Bis man das Reservierungssystem ausgebaut hatte und mit gutem Gewissen Leute dort hineinlassen konnte, hat es gedauert, die Zeit war aber nötig. Ab dem 16.12. geht das allerdings alles nicht mehr, betont die Prorektorin Holm-Müller.

Nun äußert sich der Kanzler zur brandaktuellen Corona-Situation. Am Morgen des 15.12. wurde dem Rektorat die Corona-Schutzverordnung übermittelt, darin sind die Maßnahmen bis zum 10. Januar geregelt, an die sich die Universitäten halten müssen. Ab dem 16.12. werden alle Präsenzveranstaltungen an der Uni untersagt. Dazu zählen unter anderem Vorlesungen, Seminare, Praktika, aber auch Prüfungen. Außerdem müssen Lernräume wieder schließen. Medien können in der Bibliothek weiterhin ausgeliehen werden.

Eine Alternative zu Zoom?

Frau Dr. Holm-Müller betont nochmal, dass niemand gezwungen sei die Kamera einzuschalten, auch nicht bei Anwesenheitspflicht. Diese könne auch anders kontrolliert werden, eigentlich sollten die Dozierenden das wissen. Im Moment gibt es laut Holger Gottschalk noch keine Alternativen für die Plattform Zoom, die momentan von der Uni für die digitale Lehre verwendet wird. Hauptsächlich liege das daran, dass die meisten Programme nicht für eine so hohe Anzahl von Teilnehmer*innen gemacht sind und auch der Datenschutz ein wichtiger Aspekt für eine Alternativlösung sei. Auch in der Zukunft könnte es ein digitales Angebot hinsichtlich der Lehre geben, Holm- Müller betont, dass die Pandemie in dieser Hinsicht auch eine Chance war. Hybride Formate können zudem auch Standort übergreifend funktionieren. Der tatsächliche Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden sei aber dennoch wichtig.

Die Uni Card

Für die Uni Card soll eine Lösung beschlossen werden, die auch von den Studiereden angenommen wird, diese sollen sich also auch einbringen können. Es werde auch überlegt eine App parallel zu der Uni Card einzuführen. Ob es eine App und eine Uni Card geben wird, oder nur eine der beiden Lösungen wurde noch nicht entschieden. Eine Plastikkarte wäre auch aus nachhaltigen Aspekten nicht ideal.

Die Zeit rennt dann doch

Zu allen Fragen, die aufgrund der knappen Zeit nicht beantwortet werden konnten, werden dem Studierendenparlament die Antworten des Rektorats in schriftlicher Form nachgereicht. Nach einer kurzen Pause geht es ohne Besuch weiter mit der „normalen“ Sitzung des Studierendenparlaments. Zunächst gibt es zwei Nachwahlen aus den autonomen AStA-Referaten, Carina Luebcke wird als Sportreferentin gewählt und Philipp Wippermann übernimmt das Fachschaftenreferat.

Um 21 Uhr merkt Kay Frenken an, er habe sich bei dem Blick auf die Uhr zunächst gefreut, dann aber realisiert, dass die Sitzung schon um 16:30 Uhr begann. 5 Minuten später endet das digitale Meeting und damit auch die vorletzte Sitzung des 42. Studierendenparlaments.