Am 31. Juli startet der Bonner SC nach der Sommerpause in die neue Saison der Regionalliga West. Bevor es zum Ligaauftakt gegen Rot-Weiß Oberhausen geht, stand für die Rheinlöwen jedoch noch ein Härtetest gegen einen alten Bekannten auf dem Programm. Zur Saisoneröffnung war der MSV Duisburg zu Gast. Neben einem kleinen Rahmenprogramm für die Zuschauer:innen stellte der Bonner SC dabei auch seinen neuen Kader vor.
Saisoneröffnung mit Fußball und Familienprogramm
Mit einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm hat der Bonner SC am Samstag die neue Saison im Sportpark Nord eingeläutet. Bereits vor dem Anpfiff des Testspiels gegen den MSV Duisburg war auf dem Vereinsgelände einiges geboten: Neben Mitmachaktionen für Kinder sorgte auch das Einlagespiel der U8/U9-Junioren des Bonner SC gegen eine gemischte Nachwuchsmannschaft des SC Rheinbach für Stimmung.
Willkommen im Sportpark Nord
Kurz vor dem Anpfiff erhielten die Fans des Bonner SC die Gelegenheit, die Neuzugänge der Saison offiziell zu begrüßen. Gemeinsam mit Cheftrainer Björn Mehnert wurden die insgesamt acht neuen Spieler vorgestellt. Ein Teil der Mannschaft wurde bereits vor dem Spiel präsentiert, die übrigen folgten in der Halbzeitpause.
Bei der Kaderplanung lag der Fokus vor allem auf den Außenbahnen. Mit Yannik Dasbach von Borussia Mönchengladbach II sowie den beiden ehemaligen Drittligaspielern Tobias Knost und Younes Derbali verstärkte der BSC insbesondere die Außenverteidigerpositionen. Für die Offensive auf den Flügeln verpflichteten die Bonner zudem Diamant Berisha, Luca de Meester und Aaron Tshimuanga, der in der Nachwuchsabteilung von Bayer 04 Leverkusen ausgebildet wurde.
Starke Leistung der Bonner wird nicht belohnt
Zum Abschluss der Saisoneröffnung empfing der Bonner SC im Sportpark Nord den Drittligisten MSV Duisburg. Aufgrund eines besonderen Spielmodus wurde die Partie über vier Abschnitte à 30 Minuten ausgetragen, wodurch beide Mannschaften viel rotieren und verschiedenen Spielern Einsatzzeit geben konnten. Nach insgesamt 120 Minuten mussten sich die Rheinlöwen mit 1:4 geschlagen geben.
Von Beginn an übernahm der MSV Duisburg die Initiative und belohnte sich früh mit der Führung. Der BSC zeigte sich davon jedoch unbeeindruckt und fand im weiteren Verlauf immer besser in die Partie.
Auch offensiv setzten die Rheinlöwen immer wieder Akzente. Nach Ballgewinnen schaltete die Mannschaft schnell um und suchte den Weg nach vorne. Besonders über die Außenbahnen entstanden immer wieder gefährliche Ansätze, bei denen vor allem Neuzugang Aaron Tshimuanga positiv auffiel. Mit seiner Dynamik und seinem Zug zum Tor sorgte der Flügelspieler mehrfach für offensive Impulse.
Erst im letzten Viertel konnte der MSV Duisburg den Unterschied deutlicher machen.
Bookjans erhöhte in der 82. Minute auf 2:0, ehe Remmert nur wenige Minuten später den dritten Treffer der Gäste nachlegte (87.). Krüger sorgte schließlich in der 105. Minute mit dem 4:0 für die Entscheidung. Bei allen drei Treffern zeigte sich die individuelle Qualität des Drittligisten: Durch präzise Zuspiele in die Schnittstellen der Bonner Defensive wurde die Abwehr mehrfach ausgehebelt, wodurch die Duisburger Angreifer frei vor dem Tor auftauchen konnten.
In letzter Minute gelang den Rheinlöwen doch noch der Ehrentreffer. Mit einem 1:4-Endstand sorgte der Bonner SC für einen versöhnlichen Abschluss der Partie.
Noch fehlt die letzte Konsequenz
Der Test gegen den MSV Duisburg hat gezeigt, dass sich der Bonner SC auch gegen einen klassenhöheren Gegner nicht verstecken muss. Über weite Strecken war die Partie ausgeglichen und die Rheinlöwen zeigten mit ihren jungen Spielern immer wieder vielversprechende Ansätze. Was allerdings noch fehlte, war die letzte Konsequenz im Angriff. Aus den eigenen Offensivaktionen entstanden zu selten klare Torchancen. An der Durchschlagskraft und der nötigen Entschlossenheit im letzten Drittel wird der BSC daher noch arbeiten müssen.
Am 31. Juli wird es dann ernst für die Rheinlöwen: Zum Auftakt der neuen Regionalliga-West-Saison empfängt der Bonner SC Rot-Weiß Oberhausen und startet damit offiziell in die Spielzeit.
