Die (digitale) Festivalsaison beginnt – das c/o pop xoxo als kostenloser Stream
Bildquelle: c/o pop

Die (digitale) Festivalsaison beginnt – das c/o pop xoxo als kostenloser Stream

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Am 22. und 23. April streamt das digitale Festival „c/o pop xoxo“ neben Live-Konzerten, u.a. mit Jeremias und Alice Phoebe Lou, auch kunterbunte Specials – alles kostenlos und ohne lange Wege zwischen zwei Stages und Dixie-Klo Warteschlangen. Welche Acts ihr nicht verpassen dürft? Das verraten wir euch hier…

Das Portal

Holt Klebeband aus der Schublade, bindet euch damit einen Streifen um das Handgelenk und schreibt „c/o pop xoxo“ drauf – fertig ist die Festival-Eintrittskarte. Mehr braucht ihr nicht, um auf das digitale Festival-Gelände von cologne on pop (c/o pop) zu kommen. Ohne Anmeldung betretet ihr das Gelände über einen kostenlosen Stream, mit dem ihr Zugang zu allen Live-Konzerten und Extras habt.  Das Gute hierbei: ihr müsst nicht dehydriert vier Stunden lang vor der Bühne ausharren, um einen guten Platz zu ergattern.

Was normalerweise mit körperlicher Anwesenheit in Köln veranstaltet wird, findet dieses Jahr pandemiegerecht auf zwei digitalen Stages am 22. und 23. April unter dem Namen „c/o pop xoxo“ statt. Wir haben das Programm für euch durchstöbert und ein paar Empfehlungen für den jeweiligen Tag zusammengestellt.

Konzert-Empfehlungen für Donnerstag, 22. April

20:30 Alice Phoebe Lou, Stage 1

Die in Berlin lebende Singer-Songwriterin Alice Phoebe Lou, geboren in Südafrika, zeigt sich mit ihrem neuen Album „Glow“ von ihrer intimen Seite. Sie gibt sich auf der Platte ihren tiefsten Gedanken und Gefühlen hin. Mit ihrem warmen und düsteren Sound lässt sie allen Emotionen freien Lauf.

21:30 Sharktank, Stage 1

Mit ihrer Debütsingle „Washed Up“ wurde das Trio Sharktank aus Österreich letztes Jahr schnell bekannt. Was sie ausmacht, ist ein Crossover aus Conscious Rap der alten Schule, zeitgemäß verpackt in Pop-Vibe und umrahmt von einprägsamen Lead Vocals.

Konzert-Empfehlungen für Freitag, 23. April

19:45 Jeremias, Stage 2

Die junge, vierköpfige Band Jeremias aus Hannover hat einen funkig groovigen Sound, mit dem sie leicht an die australische Band Parcels erinnern. Fleißig sind sie allemal, denn nach Supportshows für Giant Rooks und OK KID und zwei veröffentlichten EPs, haben sie auch nachfolgend starke Singles geliefert. Ihre neueste Single ist der Song „paris“:

20:45 My Ugly Clementine, Stage 2

Ein weiteres Quartett sind My Ugly Clementine aus Wien, mit denen Spaß auf der Bühne garantiert ist. Sie bringen abwechslungsreiche Songs mit, denn nicht nur Indie-Rock, Punk und Pop wird miteinander vermischt, sondern auch die Gesangsstimmen wechseln je nach Lust und Laune. Sie sind definitiv alles andere als „boring“:

Special-Content

Neben den klassischen Konzerten wird der Stream mit vorproduzierten Special-Content, Interviews und Challenges fernab der Bühne aufgelockert. Ihr könnt zum Beispiel euer Tanzbein zur Choreographie von Flockey Ocscor schwingen. Die Sängerin MINE versucht sich an einem Bonsai im besonderen Berliner Pflanzenladen Tiny Trees und zwei Mitglieder der Band Bukahara machen eine Schnitzeljagd durch Köln Ehrenfeld. Über ernstere Themen geht es im Interview mit der Salty Crew, einer queer-feministischen Dance-Crew aus Vietnam. Sie sprechen mit Vanessa Vu und Minh Thu Tran vom Rice & Shine Podcast über Rassismus, ihre Freundschaft und die Kraft des Tanzens.

Das komplette Programm und den Livestream findet ihr hier.

c/o pop Convention mit Interviews, Talks und Sessions aus der Musikbranche

Das Festival kann noch mehr. Während den ersten Tageshälften findet im Stream eine Convention statt. Was geht eigentlich gerade in der Musikwelt ab und wie wird sie in der Zukunft aussehen? Darüber und über vieles mehr aus Musik, Medien und Popkultur wird auf der Konferenz diskutiert. Dafür sorgen viele namenhafte und teils internationale Speaker:innen in vielen Talks und Sessions. Für einige Convention-Programmpunkte ist allerdings eine kostenlose Registrierung auf der Convention-Plattform nötig.