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Bild: Janne Hansberg All Artists Agency

Bibiza, der Wiener Rocknrollst★r 

In seinem neuen Album verlässt Bibiza die Wiener Szenerie und wird zu einer weltbekannten ikonischen Figur – einem Rock’n’roll Star. Worum es in Bibizas Album geht, erfahrt ihr hier!  

Schwarz Rot zu Schwarz Weiß – Ein thematischer Tapetenwechsel 

In der bereits am 1. Mai veröffentlichten ersten Single Auskopplung „Frank” wird Franz aus Österreich zum Weltstar, bekannt als Frank, Francois, Francisco oder auch Francesco. Nicht nur der Text bringt Bibiza aus Wien raus in die große weite Welt.
Inszenatorisch hebt sich das Album von seinen zwei vorigen Alben, „Wiener Schickeria“ und „bis einer weint”, ab. 
Das Cover, ein Portrait von Bibiza, ist nun schwarz weiß, als wie vorher üblich in einer rot-schwarz Kombination gehalten. Zu seiner Bühneninszenierung gehören neben seiner weißen Lederjacke, zerrissenen Jeans und ein paar Glitzersteinchen auch viele Sterne.  

Von Luxussuits, tosenden Fans, lauernden Paparazzis und berauschenden Substanzen 

Bibiza geht überspitzt auf den Lifestyle rund um den Mythos einer Rocklegende ein. So checkt er im Hotel Imperial in die Luxussuite ein, wird überall erkannt und ist sowieso immer unterwegs. In „Call My Manager!” muss der Rockstar mal wieder selbst klarkommen. Wer ihn erreichen will, wird direkt an seinen Manager verwiesen.
Ebenfalls wiederkehrendes Thema ist der immense Drogen- und Alkoholkonsum. Das geht so weit bis zu dem Punkt, wo er auf dem Track „Schnapsidee“ den Downfall und Tiefpunkt des Rockstars skizziert.
Im Kontrast dazu steht dann „Soda Zitron“. In diesem Sommer-Track besingt Bibiza das erfrischende alkoholfreie Spaß Getränk. Am Ende schlägt er dann aber doch wieder sarkastisch vor, zum Bier, der Hülsen zu greifen. 
Das Album hält sich thematisch strikt an das, was der Titel verspricht. Songs über einen Rock’n’roll Star.      

Bild: Janne Hansberg All Artists Agency
Bild: Janne Hansberg All Artists Agency

Viele Gitarren und Drums 

Musikalisch wird zwar vermehrt auf Drums und Gitarren gesetzt, allerdings kommen die Einflüsse Bibizas aus anderen Genres nicht zu kurz. Auch auf diesem Album finden sich wieder Elemente von Pop, Hip-Hop und Rap zusammen mit seinem Wiener Schmäh.
Auch wenn Rock-Elemente vermehrt genutzt werden, drängt sich Bibizas ganz persönlicher Stil in den Vordergrund.

Exklusive Inhalte auf Vinyl?

Fans von Bibiza, die sich das Album auf Vinyl oder CD gekauft hatten, konnten bei der Veröffentlichung des Albums am 31. Juli in den Genuss von zwei weiteren, im Streaming unveröffentlichten Songs kommen. Für alle, die nicht die Möglichkeit hatten, die Platte zu kaufen, gibt es gute Neuigkeiten. Seit dem  21. August kann man die beiden Songs jetzt auch im Streaming hören.
Es handelt sich dabei um die Songs „Mr. Postman” und „Wir gehen rein”. 
Bei den beiden Songs bekommt man richtige Rock’n’roll Vibes aus den 60er Jahren. In Mr. Postman werden direkt zwei Songs aus den 60ern erwähnt. Einmal „Mr. Postman“ von Georgia Dobbins aus 1961 und „Hit the Road Jack“ von Ray Charles aus 1960. 

Bibiza ist nicht der Erste, der diese Strategie anwendet. Bonus-Tracks vor digitalem Release auf physischen Tonträgern  zu veröffentlichen hat sich als lukratives Angebot im Kampf gegen die Streaming-Giganten entwickelt und tritt immer häufiger auf. Zuletzt nutzte die spanische Künstlerin Rosalía bei ihrem Album Lux die gleiche Methode.

Let’s Rock!

Mit Rocknrollst★r kommen Fans von Bibiza auf jeden Fall auf ihre Kosten. Mit dem klar begrenzten Thema rund um die Rockstar Persona ist Bibiza weniger ernst und gesellschaftskritisch, als er das in seinem vorigen Album „bis einer weint” war. Vielleicht ist das auch genau das, was man momentan braucht. Einfach mal abschalten und – Let’s Rock! 

Wer jetzt richtig in Stimmung gekommen ist, kann Bibiza im April 2026 in Köln live sehen. Bis dahin könnt ihr das Album hier hören.  

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