Der Ball rollt wieder am Sportpark Nord: Diesen Freitag, den 31. Juli, startet der Bonner SC nach einer langen Sommerpause in die neue Saison der Regionalliga West. Um 19:30 Uhr wird dort das lang ersehnte Eröffnungsspiel der Regionalliga-Saison 2026/27 angepfiffen. Und der Gegner ist niemand Geringeres als der Topfavorit der Liga: Vizemeister Rot-Weiß Oberhausen. In diesem Artikel erfährst du alles, was du für die kommende Saison wissen musst, von Topspielen über Neuzugänge bis hin zu wichtigen Infos abseits des Platzes.
Anknüpfen an die letzte Saison
Nach der Rückkehr in die Regionalliga West hatte die Mannschaft von Cheftrainer Björn Mehnert nichts mit dem Abstieg zu tun und konnte die Saison 2025/26 mit einem beeindruckenden 9. Platz abschließen. Für Sportdirektor Daniel Zillken ist es ein „absolutes Top-Ergebnis“, welches diese Saison gerne wiederholt werden darf. Denn das zweite Jahr nach dem Aufstieg ist ja bekanntlich das Schwierigste.
Der Schlüssel zum Erfolg bleibt hier weiterhin die Abwehrreihe der Rheinlöwen. Mit der fünftbesten Defensive startete die Mannschaft in die Saison 25/26. Nach der Übernahme durch Björn Mehnert am 5. Spieltag konnte sie die Saison als zweitbeste Abwehr abschließen (29 Gegentore in 29 Spielen). Auch ein Grund, warum der Vertrag mit dem Cheftrainer verlängert wurde.
Doch alle beim Bonner SC wissen, was auf sie zukommt. Mit absoluten Top-Spielen wie morgen gegen Oberhausen wird sich der Charakter der Mannschaft zeigen. Harte Gegner wie die Sportfreunde Siegen und die Zweitvertretung des BVB werden die Abwehrkette auf härteste Weise testen. Deswegen will der Verein mit einem Schritt-für-Schritt-Prozess vorgehen und nichts überstürzen.
Ein Prozess, der nötig ist. Nach zwei Niederlagen in der Vorbereitung steht die Mannschaft nämlich auf wackligen Beinen. In vielen Situationen ist sie wenig eingespielt und hinkt läuferisch hinterher. Grund dafür ist wohl die enorme Kaderumstellung über den Sommer. Die insgesamt 14 Neuzugänge bringen alle ihr eigenes Profil mit.
Eine Mannschaft mit vielen neuen Gesichtern
In diesem Transferfenster war die Offensive offenbar Priorität Nummer eins für die Rheinlöwen.
Mit dem Stürmer-Neuzugang Çağatay Kader (Sportfreunde Siegen) kommt ein erfahrener Torjäger, der zwischen Regionalliga und 3. Bundesliga 138 Pflichtspieltore auf seinem Konto vorweisen kann. Weitere Verstärkungen in Form von Josué Santo (Sportfreunde Siegen) und dem Australier William McIntosh (Siegburger SV) sollen den Angriff bereichern. Auch zwei Ex-Kölner werden dem Bonner SC beitreten: zum einen Simon Breuer (SV Rödinghausen) als Schweizer Taschenmesser für die Offensive, zum anderen U19-Meister-Kapitän Nick Zimmermann (1. FC Köln II) für die Zentrale. Die gesamte Mannschaftsvorstellung und alle weiteren Details zu den Transfers findet ihr auf der offiziellen Seite des Bonner SC.
Mit Adis Omerbasic (31) und Markus Wipperfürth (30) verlassen zwei Urgesteine den Verein für den FV Endenich 08. Dies ist ein deutliches Zeichen für die konsequente Verjüngung des Kaders. Kein Spieler ist nunmehr über 30 Jahre alt.
Günstig ins Stadion
Abseits vom Platz ändert sich wenig. Für Schüler*Innen, Studierende und Auszubildende steht weiterhin das Angebot von Online-Tickets für sieben Euro zur Verfügung. Weitere Informationen zum Ticketangebot sowie zu Dauerkarten findet ihr auf der offiziellen Website des Bonner SC.
Der Blick in die Zukunft
Der Hunger nach Erfolg in der ehemaligen Bundeshauptstadt ist wieder da. Denn der Bonner SC hat Visionen und viel zu bieten. Egal, ob sportlicher Erfolg, Zuschauerzahlen oder medialer Auftritt , es bewegt sich eine ganze Menge. Falls ihr ein Teil davon sein wollt oder euch einfach nur für die Spiele des Bonner SC interessiert, kommt diesen Freitag gerne ins Stadion!
