Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist…

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist…

Pro Minute wird ca. eine LKW-Ladung an Lebensmitteln weggeschmissen. Was DU jetzt dagegen tun kannst.

Ein typischer westdeutscher Dezember, die Tage sind verregnet, nachts gehen die Temperaturen auf unter null Grad runter. Während es sich viele Menschen mit einer Tasse Tee vor dem Kamin gemütlich machen, erwacht das Bewusstsein, dass es nicht allen so gut geht. So steigt um die Weihnachtszeit herum bei vielen Menschen die Bereitschaft zu spenden oder etwas Gutes und Sinnvolles zu tun.

Genau dieses Bewusstsein und diese Bereitschaft ist unfassbar wichtig. Wie bei vielen anderen schwierigen Thematiken hängt es auch bei Lebensmittelverschwendung an jedem einzelnen, etwas zu unternehmen. Dass von der Politik nichts kommt, ist keine Ausrede dafür, nicht selbst auf ein paar wichtige Grundregeln zu achten. Natürlich ist containern nicht für jeden etwas, deswegen findet ihr hier ein paar einfache Regeln, wie ihr im Alltag gegen Lebensmittelverschwendung vorgehen könnt.

Drei einfache Regeln

Das Erste, was vielen in den Sinn kommt, wenn es darum geht, Essen zu retten, sind die lokalen Tafeln. Aber selbst die Tafeln können die Massen an Lebensmitteln nicht vollständig verarbeiten. Deswegen ist es wichtig, schon beim Einkauf darauf zu achten, Lebensmittelverschwendung vorzubeugen. Es klingt banal, ist aber wichtig: Kauft nur so viel ein, wie ihr wirklich braucht. Natürlich wirft niemand gerne Lebensmittel weg – und trotzdem passiert es immer wieder, dass man mehr kauft, als man später verbrauchen kann. Das muss aber nicht sein, also kauft bewusst ein und denkt darüber nach, was ihr wirklich braucht. Es kann helfen sich zu disziplinieren, indem man vorher eine Einkaufsliste schreibt und sich dazu zwingt, sich auch an diese Liste zu halten.

Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ein Lebensmittel noch gut ist, dann riecht dran oder probiert vorsichtig ein kleines bisschen. Verlasst euch auf eure Sinne. „Mindestens haltbar bis“ heißt nicht „tödlich ab“. Insbesondere Produkte wie Joghurt sind auch nach dem Mindesthaltbarkeitsdatum meist problemlos zu genießen. Vorsichtig solltet ihr jedoch mit Fleisch und Fisch sein und bei der Angabe „zu verbrauchen bis“. Macht euch dabei also schon beim Einkauf Gedanken, ob ihr etwas wirklich bis zum angegebenen Zeitpunkt verbrauchen werdet.

Seid wählerisch bei dem, was ihr kauft. Ohne missionarisch klingen zu wollen: Versucht, euren Fleischkonsum einzuschränken. Das ist erstens gesund für euch und zweitens auch für das Klima. Setzt außerdem möglichst auf regionale Produkte. Dadurch muss man sich einschränken und kann zum Beispiel nicht ganzjährlich Erdbeeren essen. Dafür stärkt ein derartig bewusstes Einkaufsverhalten die regionalen Bauern und trägt dadurch – auch wenn es nicht unmittelbar gegen Verschwendung von Lebensmitteln hilft – zur Nachhaltigkeit bei.

Ihr könnt auch darauf achten, wo ihr einkauft und Essen geht. Über greentable.de findet ihr beispielsweise Restaurants, die auf Nachhaltigkeit achten.

Resteverwertung kann so einfach sein

Behaltet jederzeit den Überblick darüber, welche Lebensmittel ihr noch da habt, um euch rechtzeitig um die Resteverwertung zu kümmern. Sehr viele Lebensmittel kann man ganz einfach in einer Pfanne zusammen anbraten und daraus schnell und einfach sogar neue Gerichte kreieren. Wer selbst beim Kochen nicht so kreativ ist, kann sich Hilfe holen, beispielsweise über die Resteverwertung von chefkoch.de.

Wenn ihr etwas übrig habt, was ihr nicht mehr verbrauchen könnt, müsst ihr das nicht direkt verderben lassen. Schaut mal auf foodsharing.de nach, wo in der Umgebung eure Reste gut gebraucht werden können.

Mit Apps gegen Hunger und Lebensmittelverschwendung

In der App Too Good To Go geben teilnehmende Restaurants, Bäcker, Supermärkte u.v.a. an, was sie kurz vor Ladenschluss noch übrig haben, und bieten dies zu einem vergünstigten Preis an. So könnt ihr schnell und einfach Anbieter in eurer Nähe finden und kommt dadurch auch noch günstig zu einem Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Geht einfach mit eurem Smartphone bei dem entsprechenden Anbieter vorbei und fragt nach den Angeboten von Too Good To Go.

 

 

 

 

Mit der App Share The Meal des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen könnt ihr außerdem ganz einfach mit einem Klick dazu beitragen, dass weniger Menschen hungern müssen. Es kostet beispielsweise 40 Cent, um ein Kind für einen Tag zu ernähren.

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