Neu gewählter AStA, die goldene Labertasche und foodsharing: So war die erste Sitzung des 42. Studierendenparlaments
Bild: Ronny Bittner / Referat für Öffentlichkeit / AStA der Uni Bonn

Neu gewählter AStA, die goldene Labertasche und foodsharing: So war die erste Sitzung des 42. Studierendenparlaments

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Die erste ordentliche Sitzung des neu gewählten Studierendenparlaments fand am 26. Februar statt. Wir haben die wichtigsten Punkte aus den knapp vier Stunden Sitzung für euch zusammengefasst.

Es ist 19:15 Uhr in der zweiten Etage der Mensa Nassestraße. Die SP-Sitzung beginnt. Nach den ersten Punkten der Tagesordnung, der Begrüßung, der Festlegung der Tagesordnung und der Besprechung der Sitzungsprotokolle folgen Berichte aus den SP-Ausschüssen, dem AStA und dem SP-Präsidium. Besprochen werden dabei unter anderem Anliegen wie Club Mate für die Getränkeautomaten in den Uni-Gebäuden und ein Medienzentrum für die Bibliothek in der Nussallee.

Ein bisschen Spaß muss sein

Der nächste Punkt der Tagesordnung: Die Verleihung der Goldenen Labertasche. Das ist die einzige traditionelle Verleihung des Studierendenparlaments. Als Preis wird eine Urkunde verliehen. Kay Frenken, der erste Sprecher des Studierendenparlaments betont, dass keine Gelder für Preise veruntreut werden sollen. Feierlich werden die drei Mitglieder des Studierendenparlaments mit den meisten Wortmeldungen im letzten Jahr gekürt. Den dritten Platz belegt dabei Lena Engel, die ehemalige AStA Vorsitzende mit 86 Wortmeldungen. Mit 175 Wortmeldungen geht der zweite Platz an Jonas Arruda. Die Urkunde für den ersten Platz der Goldenen Labertasche nimmt an diesem Abend Marlon Brüßel entgegen. Er kam insgesamt auf 192 Wortmeldungen.

Ein Antrag für uns alle

Die Öffnungszeiten des Lerncafés der ULB sollen verlängert werden. So der Kernpunkt des Antrags, der der nächste Punkt der Tagesordnung ist. Den Antrag stellt Melina Cosentino. Momentan schließt das Lerncafé um 19 Uhr. Die Zeiten sollen jedoch laut Antrag an die Öffnungszeiten der Bibliothek angepasst werden. Ein Grund dafür ist beispielsweise, dass ab 19 Uhr Gruppenarbeiten nur noch in dem Vorraum möglich sind. Es wurde auch betont, dass die Studierenden Bonns durch die lange Öffnung der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) schon privilegiert seien, zumindest im Gegensatz zu Studierenden in anderen Universitätsstädten. Dennoch fehle dieser Gruppenraum. Es wird einstimmig für den Antrag gestimmt. Der Antrag wird nun vom Studierendenparlament an die Leitung der ULB weitergeleitet. 

Die Wahl des neuen AStA

Durch den geschlossenen Rücktritt des AStA ist an diesem Abend eine Neuwahl erforderlich. Die erfolgte ebenfalls bei der SP-Sitzung. Den neuen Vorsitz übernimmt nun Sander Hartkamp. Er gehört der grünen Hochschulgruppe an, ebenso wie seine beiden neu gewählten Stellvertreterinnen Johanna Münzel und Rebecca Dietrich. Jonas Arruda von den Jusos wird erneut einstimmig als Finanzreferent gewählt. Er übernimmt dieses Amt nun im dritten Jahr in Folge. Außerdem folgt die Abstimmung über die Besetzung der folgenden sieben Referate: Zum einen das Sozialreferat, das IT-Referat, das Referat für Hochschulpolitik, das Referat für Kultur sowie das Öffentlichkeitsreferat, das Referat der politischen Bildung und das Referat für Ökologie.

Ganz schön viele Posten, die Vorstellung der jeweiligen Kandidaten/innen dauert auch dementsprechend lang. Die 15-minütige Pause im Anschluss ist wohlverdient. 

Die Auszählung und Essen von foodsharing 

Während der Pause werden die Stimmen ausgezählt. Begleitet wird die Auszählung von Essen. Es gibt drei Tische voller Brötchen, die von foodsharing stammen. Nach ein paar Komplikationen, es scheint zuerst einen Wahlzettel zu wenig zu geben, ist die Wahl bestätigt. Alle aufgestellten Kandidaten/innen haben ihre jeweiligen Posten bekommen. Im Anschluss werden noch die beiden autonomen Referate, das Referat für Frauen und für Sport besetzt. 

Ende in Sicht 

Damit neigt sich die Sitzung dann auch schon fast dem Ende zu. Auf der Tagesordnung stehen noch drei weitere Anträge, über die viel diskutiert wird. Unter anderem wird das Bekenntnis gegen Antisemitismus erneuert. Die Anträge sind schließlich ausreichend diskutiert und abgestimmt.

Um 23:30 Uhr ist es dann so weit. Die Sitzung wird durch den ersten Sprecher geschlossen und die Mitglieder des Studierendenparlaments sowie der frisch gewählte AStA verlassen die zweite Etage der Nassemensa.

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