Ausblick auf das WiSe 20/21: Das war die 7. Sitzung des 42. Bonner Studierendenparlamentes
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Ausblick auf das WiSe 20/21: Das war die 7. Sitzung des 42. Bonner Studierendenparlamentes

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  • Beitrag veröffentlicht:18. September 2020
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Von mehr Lernplätzen und Lernräumen, Alternativen zu ZOOM und dem Konfuzius-Institut in Bonn – auch in Zeiten von Corona gab es bis spät in die Nacht einiges zu besprechen.

„Um 00:00 Uhr möchte ich hier aber die Sitzung beenden!“ – betonte Kay A. Frenken, Erster Sprecher des Studierendenparlamentes gegen 23:00 Uhr. Die 7. ordentliche Sitzung, die um 19:15 Uhr online startete bot einige Diskussionsthemen und war vollgepackt mit vielen Anträgen und interessanten Berichten aus den SP-Ausschüssen, des AStA und des SP-Präsidiums.

Anerkennung der Wahl zum 42. Studierendenparlament & Empfehlungen des WPA

Zunächst informierte der Wahlprüfungsausschuss (WPA) über die vergangene Wahl zum 42. Studierendenparlament (SP). Diese wurde ordentlich durchgeführt und es hat sich keine Veränderung der Sitzverteilung ergeben: Die Grüne Hochschulgruppe ist weiterhin mit 11 Sitzen im Bonner Studierendenparlament vertreten, gefolgt von der Juso-HSG mit 8 Sitzen. Um internationale Studierende von zukünftigen Wahlen nicht auszuschließen, empfahl der WPA den Wahlausschüssen, des SP und des AStA, Wahlinformationen und Wahlzettel künftig sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch herauszugeben. Ebenfalls wurde in der 7. ordentlichen Sitzung des XLII. Bonner Studierendenparlamentes Jona Breitbach (GHG) zum Leiter der Wahlleitung gewählt, sein Stellvertreter ist Philipp van Helden (JUSOS). Wie die kommende Wahl zum 43. Studierendenparlament aussehen kann, hat der Wahlausschuss (WA) bereits genehmigt: Angedacht ist, die Gremienwahl und die Wahl des Studierendenparlamentes im Zeitraum vom 18.01.2021 – 21.01.2021 gleichzeitig stattfinden zu lassen.

AStA, Wintersemester 2020/2021 & die Mensa

Zur Zeit arbeitet der AStA an der Neugestaltung der Webseiten von AStA und SP die einen englischen Teil haben und barrierefrei sein soll und beteiligt sich an der (Innen-)Gestaltung der Mensa in der Nassestraße. Da das kommende Wintersemester 2020/2021 höchstwahrscheinlich aus einem Hybridbetrieb, also aus Online-und Präsenzangeboten, bestehen wird, hat der AStA sowohl mit der Universitätsleitung, als auch mit dem Studierendenwerk gesprochen, wie zum nächstmöglichen Zeitpunkt noch mehr Lernplätze und Lernräume freigegeben werden können. 

Anfrage des SP-Präsidiums an die Bibliotheken

Wie sieht nun der aktuelle Stand der Öffnungen der ULB, der Germanistik Bibliothek und der Philosophie Bibliothek unter Corona-Schutzverordnungen aus? Sowohl in der ULB, als auch in den philosophischen Teilbibliotheken I und II und der Germanistik Bibliothek ist ein Präsenzarbeiten möglich, man sollte sich vor einem Besuch allerdings über deren Homepage oder über BASIS informieren. (*Hierzu gab es auch den Antrag 28/42: Hybridsemester und Einrichtung von Arbeitsflächen, der mit 35 Ja-Stimmen angenommen wurde.

Angenommene Anträge

Förderung von Alternativen zu ZOOM

Weil sich die Corona-Pandemie sehr rasch entwickelt hat, musste die Universität im Sommersemester 2020 möglichst schnell auf einen Online-Betrieb umstellen. Deshalb fiel die Wahl auf ZOOM, obwohl die Firma schon seit längerem wegen mangelhafter Datenschutz-und Datensicherheit in der Kritik steht. Mit dem angenommenen Antrag wird die Universitätsverwaltung dazu aufgefordert, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Alternative zu ZOOM schaffen und einen Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungsnetz (DFN) zu überprüfen.

Unter der Lupe – das Konfuzius-Institut in Bonn 

Schon seit längerem werden den Konfuzius-Instituten weltweit Propaganda-und Spionageverdacht vorgeworfen. Um jegliche politische Einflussnahme Chinas auf Forschung und Lehre der Bonner Universität auszuschließen und Transparenz zu schaffen, soll der Kooperationsvertrag zwischen der Universität Bonn und dem eingetragenen Verein Konfuzius-Institut Bonn e.V. veröffentlicht werden.

Grünes Licht für Ernährungsberatung

Wie kann man sich als Studierende/r mit wenig Zeit und Geld gesund ernähren und/oder trotzdem eine vegane/vegetarische Ernährung aufrechterhalten? Im Rahmen des Projekts „Healthy Campus“ ist angedacht, dass die Universitätsverwaltung eine professionelle Ernährungsberatung für Studierende einrichtet, die Impulse gibt, wie eine Ernährung mithilfe regionaler Produkte auch hinsichtlich Umweltaspekte und sozialer Gerechtigkeit nachhaltig gestaltet werden kann. 

Behebung der Probleme mit der Straßenprostitution in Bonn-Endenich

Eine verbesserte Beleuchtung der Straßen in der Umgebung und häufigere Straßenfahrten der Bonner Polizei und der Campus Security – diese Maßnahmen sollen ergriffen werden, um Studierenden am Campus Endenich einen sicheren Arbeitsweg zu ermöglichen und sie vor Belästigungen zu schützen. Des Weiteren wurde empfohlen, dass sich das Rektorat und die Bonner Stadtverwaltung darum bemühen, dass die Nachtbuslinie N9 ebenfalls die Haltestelle „Gerhard-Domagk-Straße“ anfährt.