Abschied ohne Hose? – Das war die 5. Sitzung des 42. Studierendenparlaments
Bild: Milena Kupka

Abschied ohne Hose? – Das war die 5. Sitzung des 42. Studierendenparlaments

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Für die Studierendenschaft kann das neue Haushaltsjahr losgehen. Neben dem Haushaltsplan ging es gestern im SP unter anderem um die Kommunikationspolitik der Uni und die Akquise neuer Partnerunis. Als Mitglied der Fraktion der Grünen Hochschulgruppe war unsere Reporterin Milena Kupka wieder dabei und fasst hier das Wichtigste für euch zusammen. 

Am 17. Juni trafen sich die Mitglieder des Bonner Studierendenparlaments wieder virtuell auf der Plattform BigBlueButton, um aktuelle hochschulpolitische Themen zu diskutieren. 

Haushaltsplan 2020/21 verabschiedet

Kleineren technischen Ausfällen und einem Gewitter zum Trotz, brachte das SP am Mittwoch einen wichtigen Schritt hinter sich. Fast einstimmig nahmen die SP-Mitglieder den Haushaltsplan des AStA-Finanzreferenten Jonas Arruda an. Der Haushaltsausschuss des SP hatte sich im Vorhinein ausführlich mit dem Entwurf beschäftigt und dem Studierendenparlament die Zustimmung empfohlen. Hier wird unter anderem die Aufwandsentschädigung für eine neue Stelle im Sozialreferat berücksichtigt. Auch wurden geringere Umsätze der AStA-Läden prognostiziert, da durch die Corona-Pandemie mit weniger Einkäufen zu rechnen ist. Positiv kamen etwa die steigenden Einnahmen der AStA-Fahrradwerkstatt an. Die Werkstatt überlegt bereits, wie sie möglichst bald wieder öffnen kann.

Corona-Schäden reduzieren

Die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf Bonner Studierende blieben neben dem Haushaltsplan bestimmendes Thema der Sitzung. In einem Antrag wurde die Kommunikation der Uni während der aktuellen Ausnahmesituation kritisiert. Nicht immer waren aktuelle Änderungen und Regelungen über die Uni an die Studierenden weitergeleitet worden. Das SP forderte die Uni ausdrücklich auf, vor allem in der anstehenden Prüfungsphase Corona-bedingte Änderungen stets aktuell transparent zu machen. 

Auch forderte das SP die Uni dazu auf, wegen der Mehrbelastung die Abgabefristen an allen Fakultäten, um mindestens einen Monat zu verlängern.

In Sachen Corona ging es unter anderem auch um das NatFak-Festival. Hier sollten eigentlich am 30. Mai verschiedene studentische Künstler*innen auftreten. Das SP hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen für bereits angefallene Kosten wie etwa Flyer und Wertmarken aufzukommen. 

Weitere Anträge

Hinzu kamen weitere themenübergreifende Anträge. So wurde die Kooperation des AStA mit der Initiative „la familiär“ im Rahmen des Projekts Flexible Kinderbetreuung für studierende Eltern verlängert. In einem weiteren Antrag fordert das SP die Uni Bonn auf, zukünftig vermehrt Partnerschaften mit Unis in Südamerika, Afrika, Vorder-, Zentral und Südasien zu schließen. Aktuell gibt es nur wenig Partnerunis in diesen Regionen. Daher ist es für Studierende schwierig, dort ein Auslandssemester zu verbringen.

Im Detail können der Haushaltsplan und die Anträge wie immer unter https://sp.uni-bonn.de/ eingesehen werden.

Abschied ohne Hose

Zu guter Letzt verabschiedete sich der ehemalige SP-Präsident Daniel Dejcman als Mitglied aus dem SP. Er bemerkte scherzhaft, nicht erwartet zu haben, dass man auf seiner letzten SP-Sitzung ohne Hose erscheinen könne – ohne einen Ordnungsruf zu erhalten. Für Daniel wird künftig ein anderes Mitglied der Juso-HSG nachrücken.  

Die nächste Sitzung wird in etwa einem Monat stattfinden, dann möglicherweise wieder offline.