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Bühne frei für Nachwuchstalente
Bild: bonnFm

Bühne frei für Nachwuchstalente

Am 24. und 25. Oktober fand das Halbfinale des Bandcontests „Toys2Masters“ in der „Harmonie“ in Endenich statt. Insgesamt sechs KünstlerInnen stehen nun im Finale. Wir haben uns die Show am Freitagabend angeschaut und eine der auftretenden Bands interviewt.

Lesezeit: 3 Minuten

Der Bandcontest „Toys2Masters“ geht in die nächste Runde. Zum 25. Mal haben MusikerInnen die Chance gehabt, sich im Laufe mehrerer Vorrunden durchzusetzen und sich einen Platz im Finale zu erspielen. Insgesamt 12 MusikerInnen haben es in Halbfinale geschafft, jeweils sechs hatten am 24. und 25. Oktober die Möglichkeit, ins Finale einzuziehen. Drei TeilnehmerInnen pro Halbfinale treten für die endgültige Entscheidung Anfang Dezember gegeneinander an. Zu gewinnen gibt es dabei unter anderem Instrumente, die Aufnahme einer eigenen CD und weiteres Zubehör. Auch Fotoshootings, Bandmerchandise und andere Möglichkeiten für die Bands, bekannter und auch ein wenig professioneller zu werden erwarten die Gewinner. Dementsprechend groß ist der Anreiz, sein Bestes zu geben.

Ein abwechslungsreicher Abend

Der Beginn der Veranstaltung ist auf 19 Uhr angesetzt, die Bekanntgabe der Ergebnisse findet dreieinhalb Stunden später statt. In der Zeit dazwischen kann man sich von einem sehr facettenreichen Bühnenprogramm begeistern lassen. Jeweils 25 Minuten haben die KünstlerInnen Zeit, sich zu beweisen. Die Jury sitzt auf einer Empore und macht eifrig Notizen. Aber auch das Publikum hat später zwei Stimmen.

Der Abend wird eingeleitet von einem Solokünstler am Keyboard, dessen teilweise melancholische Lieder im Kontrast zu seinen Nachfolgern stehen. Die vier Männer machen Hard Rock, der die ersten im Publikum zum headbangen bewegt. So geht der Abend weiter, und über HipHop zu Rock und Alternative wird ein breites Musikspektrum abgedeckt. So vielfältig wie die Genres auf der Bühne ist auch das Publikum an dem Abend. Sowohl was das Alter als auch den Kleidungsstil der Besucher angeht ist es sehr gemischt. Viele Künstler haben Freunde und Familie mitgebracht und so eine eigene kleine Fanbase dabei, die extra laut jubelt. Aber auch wenn man die Personen nicht kennt, die auf der Bühne stehen, kann man viel Spaß haben und neue Musik entdecken.

Einen etwas bitteren Nachgeschmack jedoch hat das Verhältnis der Geschlechter hinterlassen. Natürlich kommt es vor allem auf den Auftritt und das Sammeln von Punkten an, wenn es darum geht, in die nächste Runde zu kommen. Dass aber bei vier vierköpfigen Bands, einem HipHop-Trio und einem Solokünstler nur eine einzige Frau auf der Bühne stand, sollte vielleicht auch als Anstoß für die gesamte Musikindustrie gesehen werden. Schließlich ist es schon vorgekommen, dass große Festivalveranstalter für fast rein männliche Line-ups kritisiert wurden.

Wie genau funktioniert Toys2Masters eigentlich?

Es gibt insgesamt fünf Runden, von denen die erste am Jahresbeginn startet. Zunächst treten die angemeldeten MusikerInnen auf Bühnen in Bonn, Köln, Andernach und Aachen auf. Es werden bereits Punkte gesammelt, ausscheiden kann aber noch niemand. Erst ab der zweiten Runde geht es darum, wer weiterkommt. Die 24 besten dieser Runde werden auf vier Konzerte mit jeweils sechs Bands aufgeteilt, immer drei KünstlerInnen pro Konzert kommen eine Stufe weiter. Hier wird auch das erste Mal eine Fachjury zur Bewertung eingesetzt. Im Halbfinale finden dann zwei Konzerte mit je sechs Bands statt. Wieder werden von jedem Konzert die besten drei ausgewählt, die anschließend gegeneinander im Finale antreten. Zwischen den Runden gibt es Workshops und Seminare, sodass die Teilnehmenden noch eine Möglichkeit bekommen, sich musikalisch weiterzubilden und davon zu profitieren.

Das Finale findet dieses Jahr am 1. Dezember im Brückenforum statt. Der Beginn ist für 16 Uhr angesetzt, Einlass ist eine Stunde eher. Die Bands, die im Finale stehen, sind stattlandfluss, DeFacto, twentyseven., AreaSouth, uncrook und Synergy. Mit Synergy haben wir am Freitagabend auch ein paar Minuten reden können und erfahren, wie schnell es gehen kann, ein neues Lied zu schreiben und was es für ein Gefühl ist, bis ins Halbfinale gekommen zu sein.

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