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„Ich habe diese Zeit gebraucht“ – Sebastian Pufpaff im Interview
Bild: bonnFM

„Ich habe diese Zeit gebraucht“ – Sebastian Pufpaff im Interview

Kabarettist, Entertainer, Moderator – Sebastian Pufpaff ist im letzten Jahrzehnt zu einem der erfolgreichsten Berufshumoristen Deutschlands aufgestiegen. Wir sprechen über seine 21 Semester an der Uni Bonn, was für ihn der Schlüsselmoment war und über sein neues Programm „Wir Nach“.

Sebastian Pufpaff betritt das bonnFM-Studio Freitag mittags gut gelaunt, mit den Worten: „Pufpaff mein Name, hier für ein Interview“. In genau diesem Interview, dem ersten des Jahres, sprechen wir ausführlich über seine Zeit in Bonn. Er hat hier studiert, 21 Semester lang und lebt gerne in Bonn und Umgebung. Die Menschen sind für Pufpaff, der in Troisdorf geboren ist, genau im richtigen Maße offen und humorvoll. Auf die Zeit an der Uni angesprochen, sagt er begeistert: „Ich bin ein ganz großer Fan der Uni Bonn“. Das Studium der Politik, Soziologie und Rechtswissenschaft bei renommierten Dozenten sei mit einem enormen Lerneffekt verbunden gewesen. Mit einigen Dozenten hat er noch bis heute, 10 Jahre nach seiner Magisterarbeit mit dem Titel „Der moderne Politiker – Inszenierung in der Demokratie“ Kontakt.

Ich wusste nicht, wo ich hingehörte.

Er erzählt, dass ein Teil seines neuen Programms, das in einem Monat Premiere in Stuttgart feiern wird, noch gar nicht fertiggestellt ist. Trial and Error, nur so könne das Programm gut werden. Bis Mitte des Jahres ist das neue Programm bereits ausverkauft. Ihm gehe es soweit gut, „Kehrpakete an Pufpaff“ könnten eingestellt werden. Dabei war die Situation vor zehn Jahren noch eine ganz andere. Pufpaff arbeitete Anfang der 2000er unter anderem im RTL-Teleshopping als Produktmoderator, anschließend als Businessschauspieler für Manager, um Entlassungsgespräche mit Ihnen zu proben. Der Gewinn des Prix Pantheon 2010 in der Kategorie „Beklatscht&Ausgebuht“, in der er sich gegen Max Uthoff („Die Anstalt“) durchsetzen konnte, war dann der Türöffner für ihn in den Beruf des Kabarettisten. Ein Jahr später folgten sein erstes Soloprogramm und regelmäßige Fernsehauftritte – Sebastian Pufpaff wurde selbsternannter „Berufshumorist“.

Sein Appell: „Probiert euch aus!“

Er wollte immer Komiker werden, der Plan war schon zu Schulzeiten klar – für ihn waren die Jahre vom Abitur bis zum Abschluss der Studiums 2008 dennoch zwingend notwendig, um zu seiner heutigen Bühnenfigur werden zu können. Denn im Gegensatz zu anderen Multitalenten brauchte er Zeit, um moderieren zu lernen, lustige Momente zu erleben und eine Haltung auf der Bühne zu entwickeln. Auf letzterer wird er durch Anzug, Seitenscheitel und Haargel gekonnt zum bewusst unsympathischen Kabarettisten oder zum Moderator von „Pufpaffs Happy Hour“. Die Jahre, an denen er „durch die Hölle“ gegangen ist, sie zahlen sich jetzt aus.

Sein neues Programm „Wir Nach“, der Abschluss einer Trilogie, spielt er dieses Jahr in ganz Deutschland. Der nächste Termin, an dem es in Bonner Umgebung Karten gibt, ist der 16. Mai in der Stadthalle Troisdorf. Die neue Staffel von „Pufpaffs Happy Hour“ startet am 03.02. auf 3sat um 20.15 Uhr.

Das komplette Interview mit Sebastian Pufpaff findet ihr hier.

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