Urabstimmung: UniCard

Bild: Julia Kahlert / bonnFM

Vom 18. bis 21. Januar finden nicht nur die Wahlen zum 38. Studierendenparlament statt, sondern auch die Urabstimmung zur UniCard. Die Fragestellung: Soll eine UniCard eingeführt werden und wie soll diese finanziert werden?

Die Diskussionen bezüglich einer Multifunktionskarte für Bonner Studenten ziehen sich bereits über Jahre hinweg. Immer wieder wurde von mehreren Gruppen des Studierendenparlaments die Einführung einer UniCard gefordert, die endlich das Kartenwirrwarr beenden soll. Die UniCard soll unter anderem den Studierendenausweis, Lichtbild, NRW-Ticket, Bibliotheksausweis und weitere Dokumente in sich vereinen. Außerdem soll eine einheitliche Bezahlfunktion ermöglicht werden. Das wäre dann das Ende für zahlreiche Karten und Ausweise im Portemonnaie.

Finanzierung

Sofern die Urabstimmung für die UniCard positiv ausgeht, wird der UniCard-Ausschuss mit den Verhandlungen über die Ausführung und den Umfang der UniCard beauftragt werden. Der Allgemeine Studierendenausschuss wird die Abwicklung der Teilfinanzierung der Einführungskosten übernehmen. Doch wer soll die Kosten für die Einführung der UniCard tragen? Bei der Urabstimmung sind zwei Kreuze zu machen: Einmal, ob die UniCard eingeführt werden soll und ob sich die Bonner Studierendenschaft an den Kosten beteiligen soll. Dabei sollen sich allerdings keine Veränderungen des Semesterbeitrags ergeben. Ob dies umsetzbar ist, darüber sind sich die verschiedenen Gruppen nicht einig.

Eine weitere Urabstimmung

Neben der Urabstimmung über die Einführung und Finanzierung der UniCard gibt es noch eine weitere Urabstimmung. Es soll dabei über die Mitgliedschaft im Dachverband „freier zusammenschluss von studentInnenschaften“ entschieden werden. Bereits in den letzten Jahren wurde immer wieder der Austritt aus dem Dachverband gefordert. Für 2015 wurde die Mitgliedschaft mit rund 26.800 Euro im Entwurf des Haushaltsplans veranschlagt.

Die Liste der Urnenstandorte sowie eine Übersicht der zur Wahl antretenden Listen und Kandidaten findet ihr in der Wahlzeitung.

Alle Informationen findet ihr auch online.

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